Im Rathaus und in den städtischen Unternehmen beginnt am morgigen Dienstag die Ausbildung

Trotz Spar-Etat: Stadt stellt 41 Azubis ein

Kassel. Im Rathaus werden in diesem Jahr trotz der Kürzung von Lehrstellen 25 Auszubildende eingestellt. Sie werden am morgigen Dienstag ihren ersten Tag in den Fachämtern haben und wurden bereits von Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) im Rathaus willkommen geheißen.

Die Stadt Kassel hat die Zahl der Ausbildungsplätze reduziert, um als Schutzschirm-Kommune, die von der Übernahme von 260 Millionen Euro Schulden durch das Land Hessen profitiert hat, künftig Kosten zu sparen.

Die 25 Nachwuchskräfte im Rathaus werden in sechs verschiedenen Berufen ausgebildet. „Die Stadt Kassel leistet mit einer Vielzahl von Ausbildungsstellen in unterschiedlichen Bereichen seit Jahren einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung qualifizierter Fachkräfte“, erklärt Oberbürgermeister Hilgen.

Über das „Stadtnetz Ausbildung“ wurden zudem 16 weitere Ausbildungsplätze für Jugendliche aus Kassel geschaffen. Davon werden acht ihre Ausbildung bei den Stadtnetzpartnern – neben der Stadt Kassel sind dies die gemeinnützige Gesellschaft StadtBild, die Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH mit den Städtischen Werken und der KVG, die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Kassel, die Stadtreiniger, Kassel Marketing sowie die Gesundheit Nordhessen Holding AG – in unterschiedlichen Ausbildungsberufen durchlaufen.

Insgesamt 41 Plätze

Die anderen acht Nachwuchskräfte absolvieren ihre Ausbildung in den Werkstätten der StadtBild, einer Tochtergesellschaft von Jafka. Insgesamt können damit 41 junge Menschen in die Arbeitswelt starten. „Mit einer Ausbildungsquote von über sieben Prozent nimmt die Stadt Kassel ihre Ausbildungsverpflichtung weiterhin sehr ernst“, sagt Hilgen.

Es sei wichtig, dass gerade die öffentliche Verwaltung ihrer Verantwortung gerecht werde, Jugendlichen eine Chance auf einen beruflichen Einstieg zu bieten. Der Oberbürgermeister gab sich überzeugt davon, dass die jungen Menschen ihren Ausbildungsweg erfolgreich absolvieren würden, sei es als Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter, Verwaltungswirte, Verwaltungsfachangestellte, Kauffrau und Kaufmann für Bürokommunikation, Geomatiker oder Fachinformatiker.

Viele kommen aus Region

Acht der 25 neuen Auszubildenden, die direkt bei der Stadt beschäftigt sind, kommen aus der Stadt, alle anderen aus der Region in einem Radius von maximal 50 Kilometer um Kassel. Den längsten Arbeitsweg haben Auszubildende aus Bad Wildungen, Meißner-Germerode und Bad Zwesten. (ach)

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