Bilanz 2013: Türen-Bode sorgt für Rekordzahlen

Kassel. Der Kasseler Bahn- und Bustüren-Spezialist Bode hat seiner Münchner Konzermutter Schaltbau AG im vergangenen Jahr zu einem Rekordumsatz und -ergebnis verholfen. Infolge eines Auftragsschubs im Türsegment von gut 30 Prozent kletterte der Gruppenumsatz um 7,7 Prozent auf 390,7 Millionen Euro.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern legte überproportional um 22 Prozent auf 36 Millionen Euro zu. Unterm Strich bleiben als Reingewinn 24,7 Millionen Euro - ein Plus von mehr als elf Prozent.

Die Bode-Gruppe beschäftigt gut 1100 der 2000 Schaltbau-Mitarbeiter, davon 630 am Hauptstandort Kassel-Bettenhausen, wo derzeit für drei Millionen Euro ein neues Technologiezentrum entsteht. Ab dem Herbst sollen dort alle Entwicklungsaktivitäten in Nachbarschaft zur Produktion gebündelt werden und 30 neue Stellen entstehen.

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Die Schwestergesellschaften von Bode stellen Bahnübergangssysteme, Rangier- und Signaltechnik, Spezialbremsen für Containerkräne und Windkraftanalgen sowie Hoch- und Niederspannungskomponenten her. Im Bereich Bahn und Bustüren gehört Bode zu den großen drei in Europa und sieht sich selbst als Trendsetter und Technologieführer.

Aussagen zum laufenden Jahr machte die Schaltbau AG zwar nicht, aber der gute Auftragsbestand von 228,1 Mio. Euro lässt auf einen ähnlich guten Verlauf wie 2013 schließen. Auch finanziell ist Schaltbau für weiteres Wachstum gewappnet. Der Konzern verfügt über Kreditlinien von 75 Mio. sowie eigene freie Mittel von 14 Mio. Euro. „Mit diesem finanziellen Spielraum kann die Gruppe Wachstumschancen nutzen, wann immer sie sich bieten“, hieß es gestern bei Vorlage der Jahreszahlen.

Von José Pinto

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