Straßenabschnitte in Wilhelmshöhe und Rasenallee bei Harleshausen werden erneuert

Tulpenallee wird voll gesperrt

Kassel. In anderthalb Wochen werden Tulpen- und Rasenallee zur Baustelle: Stadt und Land gehen die Sanierung und Neugestaltung der Straße zwischen dem Ende der Wilhelmshöher Allee und Harleshausen an.

Ab Montag, 29. August, wird deshalb die Tulpenallee oberhalb des Schlosses Wilhelmshöhe bis zum Ortseingang von Harleshausen für zwei Monate voll gesperrt.

Im weiteren Verlauf der Straße wird es im selben Zeitraum keine Durchfahrt im Bereich Rasenallee zwischen dem Ortsausgang Harleshausen bis zur Kreuzung mit der Bundesstraße 251/Wolfhager Straße geben.

In beiden Abschnitten wird nach Angaben des Kasseler Amts für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) die Fahrbahn saniert. Die Landesstraße 3217 ist in den betroffenen Bereichen zuletzt vor 30 Jahren instand gesetzt worden. Im Lauf der Jahre ist nach Angaben des ASV die Fahrbahnoberfläche durch Frosteinwirkung brüchig geworden, und es haben sich Fahrrinnen gebildet.

Im Bereich der Tulpenallee, die durch den Bergpark führt, gehen die Arbeiten über die reine Sanierung hinaus. Damit sich die Durchgangsstraße besser in die Parkanlage einpasst, soll sie umgestaltet werden. Die Fahrbahn wird einen beigen Belag bekommen, der farblich den Wegen im Park ähnelt, teilt das Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit.

Außerdem soll die Straßenbreite von acht auf sechs Meter reduziert werden. Autos und Busse können aber auch nach dem Umbau die Tulpenallee befahren. Die Kosten von 1,4 Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt trägt das Land Hessen.

Im Frühjahr 2012 soll in einem zweiten Schritt der Straßenabschnitt zwischen dem Schlossplateau, der Besucherzentrum an der Endhaltestelle der Linie 1 und der Wilhelmshöher Allee folgen - auch hier werden Fahrbahn und Gehwege umgestaltet. Nach der documenta 13 sollen die Plätze am Besucherzentrum und am Schlosshotel in Angriff genommen werden. Die Baukosten für die Umgestaltung teilen sich Stadt und Land. Der städtische Anteil von rund einer Million Euro wird aus EU-Mitteln gefördert.

Während der Vollsperrung im ersten Bauabschnitt, die bis Ende Oktober andauert, führt die Umleitung von der Kreuzung mit der B251 über Wolfhager Straße, Harleshäuser Straße und Loßbergstraße sowie weiter über Heßbergstraße auf die Wilhelmshöher Allee. Die Zufahrt nach Harleshausen bis zu den gesperrten Bereichen ist von der Harleshäuser Straße über die Ahnatalstraße möglich. (rud)

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