Vermutlich rumänische Bande

Brutale Überfälle auf Seniorinnen in Kassel: Polizei hat heiße Spur

Kassel. Die Kasseler Kripo verfolgt eine heiße Spur bei den beiden brutalen Überfällen auf zwei Kasseler Seniorinnen am 15. Juli. Sie führt nach Berlin zu einem 24-jährigen Rumänen, der an weiteren gewalttätigen Raubüberfällen beteiligt gewesen sein soll.

In einem Fall in Berlin starb das 89-jährige Opfer an den Folgen des Angriffs. Der Mann ist nach Erkenntnissen internationaler Ermittlungen Teil einer sechsköpfigen Bande.

Lesen Sie auch:

- Fahndung nach Überfällen auf Rentnerinnen

- Nach brutalem Überfall: 90-Jährige nicht vernehmungsfähig

- Polizei will 90-jähriges Opfer vernehmen

- Brutale Überfälle: Täter griffen Seniorinnen in Kassel an

Am Montag vor einer Woche waren in Kassel zunächst eine 90-Jährige im Fasanenhof und kurz darauf eine 85-Jährige an der Unteren Königsstraße ausgeraubt und dabei äußerst brutal geschlagen und getreten worden. An der Handtasche der 85-Jährigen, die im Fahrstuhl des Hochhauses unterhalb vom Stern von zwei Männern attackiert worden war, ist nach Angaben der Polizei der genetischer Fingerabdruck (DNA) eines Mannes gefunden worden. Die gleiche DNA wurde an dem Tatort in Berlin gesichert.

Dort waren am 13. Juli zwei 89 und 63 Jahre alte Frauen von skrupellosen Tätern überfallen worden. Die 89-Jährige erlag fünf Tage nach der Attacke im Krankenhaus ihren Verletzungen. Anhand der Spuren in ihrer Wohnung gelang es den Ermittlern, einen 24-jährigen Rumänen zu identifizieren. Er wird jetzt per Haftbefehl gesucht. Vermutlich war er als Teil einer Bande auch an einem schweren Raub am 7. Juli in Dänemark beteiligt.

Anhand der DNA-Spuren sei klar, dass zumindest einer der Männer an beiden Taten beteiligt war, möglicherweise auch weitere Mitglieder der Bande, sagen Jürgen Engelhard und Matthias Herzmann von der Kasseler Kripo.

Die beiden Kasseler Überfallopfer werden nach wie vor im Krankenhaus behandelt. „Sie sind vor allem seelisch gezeichnet durch die fürchterliche Untat“, sagt Polizeisprecher Jungnitsch. Die Ermittlungen laufen weiter auf Hochtouren. (rud)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

HerrVorragend
(0)(0)

Sie regen mich mit ihren Provokationen nicht auf! Vergleichen die Ossis mit den Osteuropäern wie heute, sie bekommen nicht ein Mal ein Like. Bezahlt sie die HNA eigentlich dafür, dass Sie mit Ihrer Meinung allein stehen?

GuestAntwort
(0)(0)

Lautarius,

ohh. Absolut bicht. Die gesamte Argumentation gegen Rumänen kann auch problemlos auf Ostdeutsche anwenden, um plakativ aufzuzeigen, wie absurd die Argumentation ist.

GuestAntwort
(0)(0)

Wombat21,

Denkfehler! Allein die Tatsache, dass es Wikipedia gibt, bedeutet nicht, dass man damit etwas belegeen könnte. Dazu muss man wissen, was man suchen muss. Und dazu ist dann wieder das persönlich vorhandene Wissen ausschlaggebend.

Die Tatsache, dass ich häufig Aussgen mit Quellen belege, hat eher "historische" Gründe.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.