So üppig war’s noch nie

Bei der Museumsnacht am 6. September hat das Publikum die Wahl unter 350 Attraktionen

Die Vorbereitung läuft auf vollen Touren: Bei der Vorstellung der Museumsnacht-Planungen von links Dörte Lenz (Netzwerk Industriekultur Nordhessen), Jutta Lange (Museum für Sepulkralkultur), Prof. Bernd Küster (Museumslandschaft Hessen Kassel), Susanne Pfeffer (Kunsthalle Fridericianum) und Oberbürgermeister Bertram Hilgen vor der Kunsthalle Fridericianum. Foto: Zgoll

Kassel. Kassels Museums- und Kulturlandschaft ist so reichhaltig, dass ins üppige Angebot der Museumsnacht immer noch neue Attraktionen dazwischenpassen. Unter dem Motto „Zwischenräume“ haben entdeckungsfreudige Museumsflaneure am Samstagabend, 6. September, die Qual der Wahl zwischen mehr als 350 Einzelveranstaltungen.

Die werden  von 44 Museen und Kultureinrichtungen überall im Stadtgebiet ausgerichtet. Für das letzte Sommerferienwochenende versprachen Vertreter der Stadt und beteiligter Museen bei der Vorstellung der Planungen am Donnerstag ein nächtliches Kulturerlebnis der Extraklasse. Dabei gibt es auch manche Premiere und Begegnungen mit Kasseler Kulturattraktionen, die derzeit nicht oder noch nicht zu sehen sind.

So will beispielsweise die Grimmwelt Kassel mit einem besonderen Programm auf der Baustelle am Weinberg Lust auf die Eröffnung im nächsten Jahr machen. Für die Museumsnacht zieht das Deutsche Tapetenmuseum, das zurzeit kein festes Domizil hat, mit einer Ausstellung in den Westpavillon der Orangerie ein. Und im Fridericianum gibt es am 6. September exklusive Einblicke in zwei neue Ausstellungen der Kunsthalle.

Erstmals beteiligt sich das im Aufbau befindliche documenta-Institut und stellt am vorläufigen Standort an der Unteren Karlsstraße seine Arbeit vor. Auch neue Kooperationen gibt es bei der Museumsnacht: Gemeinsam mit der Caricatura zeigt die Museumslandschaft Hessen Kassel eine Retrospektive des Karikaturisten und Illustrators Gerhard Glück. Mit spitzer Feder hat Glück auch satirische Kommentare zu Kunstthemen alter Meister abgegeben, die im Schloss Wilhelmshöhe in die Nähe der Originale gerückt werden. Neu auch ein Angebot des städtischen Kulturamts: In der documenta-Halle wird der Gesamtbestand der Artothek mit 400 Einzelwerken in einer Ausstellung gezeigt. Über die Stadtbibliothek kann sich jedermann diese Bilder renommierter Künstler für die eigenen Wohnräume ausleihen.

Für die Pausen bei der Museumserkundung wird es an fünf zentralen Standorten gastronomische Angebote geben, zum Teil mit Livemusik. (asz)

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