Verwaltung: 2,7 Mio. Euro können gespart werden

Technisches Rathaus: Umzug soll Kosten senken

Blick aus der Luft: Der denkmalgeschützte L-Flügel des Gebäudes soll saniert werden, die Hallen im Innenhof werden abgerissen. Archivfoto: Herzog / Charterflug Kassel - Knabe

Kassel. Das war harte Arbeit: Rot und Grün haben ihre monatelange Diskussion über das Thema Salzmann beendet. Eine wichtige Voraussetzung hatte die Stadtverwaltung geliefert.

Lesen Sie auch:

Salzmann: Technisches Rathaus kommt - SPD und Grüne haben zugestimmt

Dort waren die Kosten eines Ämterumzugs noch einmal berechnet worden, nachdem der damalige Stadtbaurat Joachim Lohse (Grüne) unter anderem wegen Zweifeln an dieser Kalkulation Anfang 2010 die Pläne gestoppt hatte. Nach Informationen der HNA soll der jetzt geplante Umzug des Baudezernates über einen Zeitraum von 25 Jahren eine Kostensenkung von etwa 2,7 Millionen Euro gegenüber der heutigen Situation bringen.

Regiowiki

Mehr Informationen finden Sie hier

Nicht alle Büros des Baudezernates sind im Rathaus untergebracht, die Behörden sind auf mehrere Gebäude in der Stadt verteilt. Ein großer Teil der Flächen ist langfristig gemietet und soll nach dem Umzug nach Bettenhausen untervermietet werden.

Die Planung der Kasseler Multihalle im Wandel der Zeit

Multihalle
Januar 2007: Der geplante Standort der Mulithalle war damals noch die Giesewiesen. © HNA
Multihalle
Januar 2007: Die geplante Multihalle bei Tag - damals noch als Volkswagen-Arena konzipiert. © HNA
Multihalle
Januar 2007: Die geplante Multihalle bei Nacht - damals noch als Volkswagen-Arena konzipiert. © HNA
Multihalle
August 2007: Die Pläne zur Volkswagen-Arena auf den Giesewiesen werden verworfen. Auf dem Salzmann-Gelände in der Sandershäuser Straße soll nun eine neue Halle errichtet werden. © HNA
Multihalle, Kassel, Salzmann
März 2008: Die alten Gebäude auf dem Salzmann-Gelände sollen für neue Gebäudeteile der Multifunktionshalle weichen. © Andreas Fischer
Multihalle, Kassel, Salzmann
März 2008: Die alten Gebäude auf dem Salzmann-Gelände sollen für neue Gebäudeteile der Multifunktionshalle weichen. © Andreas Fischer
Abriss Gebäude, Salzmann, Multihalle
Januar 2009: Beginn der Abriss-Arbeiten auf dem Salzmann-Gelände. © Andreas Fischer
Abriss Gebäude, Salzmann-Gelände
Januar 2009: Beginn der Abrissarbeiten auf dem Salzmann-Gelände. © Andreas Fischer
Multihalle
Januar 2010: Huskies-Eigner Dennis Rossing wil auf dem Salzmann-Gelände eine Multifunktionshalle bauen. © HNA
 Mulithalle
Januar 2010: Luftbild vom Salzmann-Gelände. © Jochen Herzog
Multihalle
Januar 2010: Luftbild vom Salzmann-Gelände. © Jochen Herzog
Multihalle
März 2010: Hans-Uwe Schultze (Schultze + Schultze Architekten) vor seinen Plänen für die Multihalle mit der Zusage von VW. © Jochen Herzog
Multihalle
März 2010: Hans-Uwe Schultze (Schulze und Schultze Architekten) vor seinen Plänen für die Multihalle mit der Zusage von VW. © Jochen Herzog
Multihalle
März 2010: Multihalle, Ansicht von Westen, links Sandershäuser Straße © Grafik: Schultze + Schulze Architekten
Multihalle
März 2010: Multihalle, Ansicht von Osten, Agathofstraße © Grafik: Schultze + Schulze Architekten
Multihalle
Juli 2010: Die neue Geschäftsstelle der Kassel Huskies ist in der Kulturfabrik Salzmann. © Lothar Koch
Multihalle
Juli 2010: Die neue Geschäftsstelle der Kassel Huskies ist in der Kulturfabrik Salzmann. © Lothar Koch
Multihalle
Juli 2010: Die neue Geschäftsstelle der Kassel Huskies ist in der Kulturfabrik Salzmann. © Lothar Koch
Multihalle
August 2010: Luftbild vom Salzmann-Gelände. © Jochen Herzog
Multihalle
August 2010: Multihalle im Regen © Jochen Herzog
Multihalle
August 2010: Die Multihalle © Jochen Herzog
Multihalle
August 2010: Schieflage der Multihalle © Jochen Herzog
Multihalle
August 2010: Multihalle © Jochen Herzog

Die Fraktionsvorsitzenden von SPD und Grünen, Uwe Frankenberger und Gernot Rönz, stellen jedoch noch Bedingungen an den Salzmann-Eigentümer: „Rossing muss jetzt belastbar erklären, welche weiteren Mieter er hat und welches Konzept er mit dem Areal verfolgt“, sagte Frankenberger gestern, „was er bislang vorgelegt hat, reicht nicht.“ Auch für Rönz ist Rossing wieder am Zug: Dieser müsse nachweisen, dass das Gebäude nach bestimmten Standards saniert werde („Modernisierungsvereinbarung“), außerdem müsse Rossing sich intensiv an der Masterplanung für die Entwicklung des Stadtteils beteiligen.

Der Widerstand gegen die Umzugspläne sei aus Reihen des Baudezernates deutlich geringer geworden, hieß es bei den Fraktionen. Zu den Kritikern zählen aber nicht nur die Oppositionsparteien: Auch auf unserer Internetseite machten gestern schon viele Leser ihre Zweifel deutlich.

Von Uli Hagemeier

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.