Zwei Kilometer zum Einsatzort

Unfall auf A7: Weil Rettungsgasse fehlte, mussten Einsatzkräfte laufen

Kassel. Weil eine Rettungsgasse fehlte, mussten Einsatzkräfte am Freitagabend zwei Kilometer zu einem Unfall auf der A7 laufen. 

Es war um 19.38 Uhr am Freitag, als der Unfall auf der A7 zwischen dem Kreuz Kassel-Mitte und der Abfahrt Kassel-Ost geschah. Der Fahrer eines Autos hatte am Kreuz Kassel-Mitte auf die A7 Richtung Norden fahren wollen und dabei einen Sattelzug gestreift, der auf dem rechten Fahrstreifen der A7 unterwegs war.

Durch den Zusammenstoß wurde das Auto auf den linken Fahrstreifen geschleudert, wo es mit einem weiteren Wagen kollidierte. 

Aktualisiert um 11.39 Uhr

Schnelle Hilfe gab es für die Fahrer allerdings nicht. Denn die Einsatzkräfte hatten große Probleme, zur Unfallstelle zu gelangen, wie die Polizei berichtet. Es fehlte eine Rettungsgasse.

Weil es zwei Kilometer vor der Unfallstelle so eng wurde, mussten sowohl die Polizisten, als auch die Besatzungen zweier Rettungswagen zu den Verunglückten laufen, heißt es im Polizeibericht. Dort angekommen, stoppten sie alle Fahrzeuge, die am Unfall vorbeifuhren, damit andere Einsatzfahrzeuge entgegen der Fahrtrichtung zur Unfallstelle fahren konnten.

Laut Autobahnpolizei ist es in diesem Bereich, in dem eine Baustelle eingerichtet ist, zwar eng, dennoch wäre es möglich gewesen, eine Rettungsgasse zu bilden.

Verletzt worden war bei dem Unfall niemand - was die Einsatzkräfte aber erst erfuhren, als sie ankamen. An beiden Autos war ein Schaden von 10.500 Euro entstanden. Weil sie nicht mehr fahren konnten, mussten sie abgeschleppt werden. Wegen dieser Bergungsarbeiten war die A7 Richtung Norden 70 Minuten gesperrt. Der Verkehr staute sich etwa sechs Kilometer zurück.

Video: So funktioniert eine Rettungsgasse

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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