Unternehmer: Ein-Euro-Jobs wirkungslos

Kassel. Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände spricht sich gegen Ein-Euro-Jobs aus. Diese könnten bei den Betroffenen dazu führen, dass sie sich mit ihrem vermeintlichen Schicksal abfinden, obwohl sie sich teilweise in der Mitte ihres Arbeitslebens befinden.

Neue Perspektiven

Klemens Diezemann

Besser sei ein individuelles Coaching der Betroffenen, bei dem Kompetenzen festgestellt und neue Perspektiven eröffnet werden. „Wir haben auch erhebliche Zweifel, dass der Ein-Euro-Job für Menschen mit Schulden- oder Drogenproblemen die richtige Maßnahme ist“, sagt Diezemann.Es sei weiterhin nicht nachvollziehbar, dass Selbstverständlichkeiten wie Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit von erwachsenen Menschen wieder neu erlernt werden müssten. „Fordern und Fördern muss hingegen die Devise lauten.“ (use)

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