Tatverdächtige zwischen zwölf und 16 Jahre alt

Schlägerei unter Jugendlichen auf Frühlingsfest in Kassel: Vier Verletzte

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Abendliche Beleuchtung auf dem Frühlingsfest in Kassel: Auf dem Gelände der Schwanenwiese kam es am Sonntag gegen 19 Uhr zu einer Schlägerei unter Jugendlichen. Insgesamt wurden vier Menschen verletzt. Die Tatverdächtigen sind zwischen zwölf und 16 Jahre alt.

Kassel. Bei einer Schlägerei unter Jugendlichen auf dem Frühlingsfest auf der Kasseler Schwanenwiese sind am Sonntag drei junge Leute und eine Schaustellerin verletzt worden.

Aktualisiert um 14.05 Uhr - Nach Angaben der Polizei war ein Streit zwischen zwei gegnerischen Jugendgruppen letztlich eskaliert.

Zu der Auseinandersetzung kam es am Abend gegen 19 Uhr im Bereich zwischen dem Fahrgeschäft „Achterbahn“ und einem Torwandschießen- Stand, berichtete Polizeisprecher Torsten Werner. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen schlug ein Jugendlicher aus einer fünfköpfigen Gruppe ein 17-jähriges Mädchen aus Kassel unvermittelt ins Gesicht, das zu der anderen Gruppe von sieben Jugendlichen gehörte. Sie erlitt durch die Attacke leichte Verletzungen am Kopf.

Attacke auf Frühlingsfest: Messer gezückt

Daraufhin schritten die Begleiter des Mädchens ein. Die Jugendlichen aus den Reihen des Angreifers setzten im Gegenzug ein Messer und das Unterteil einer Krücke zum Angriff ein. Dabei erlitt ein 19-Jähriger aus Kassel eine Schnittwunde am Unterarm und ein 16-Jähriger aus Vellmar hatte Blutergüsse im Gesicht. Auch eine 44-jährige Schaustellerin wurde dabei leicht verletzt. Die Frau hatte sich an die Jugendlichen gewandt, weil ein Mitglied der angreifenden Gruppe ihren Wohnwagen mutwillig beschädigt hatte.

Als die Polizei auf dem Rummelplatz in der Unterneustadt eintraf, hatte sich die fünfköpfige Gruppe der Tatverdächtigen bereits aufgelöst und war verschwunden. Eine an der Fahndung beteiligte Streife entdeckte die Jugendlichen aber wenig später an der Fuldabrücke. Die Jugendlichen im Alter von zwölf bis 16 Jahren mussten mit aufs Revier und wurden später ihren Eltern übergeben.

Um die weiteren Ermittlungen kümmert sich das Polizeirevier Ost. „Es folgen nun über ein Dutzend Vernehmungen, die einen detaillierten Überblick über den genauen Tathergang bringen sollen“, erklärte Polizeisprecher Werner.

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