Freie Fahrt am Fulda-Ufer

Fuß- und Radweg zwischen Drahtbrücke und Rondell ist fertig

Neue Brücke über die Kleine Fulda: Der Rad- und Fußweg zwischen Rondell und Drahtbrücke ist fertiggestellt. Die Strecke war seit Herbst 2014 für die Bauarbeiten gesperrt. Fotos: Koch

Kassel. Der Rad- und Fußweg zwischen Drahtbrücke und Rondell ist fertiggestellt und wieder freigegeben.

Seit September war die Strecke, die auch Teil des Radfernwegs R1 ist, für die Bauarbeiten gesperrt gewesen. Mit dem Abschluss wurde ein mehrjähriges Projekt abgeschlossen, das insgesamt etwa eine Mio. Euro gekostet hatte. 600.000 Euro hatte das Land übernommen, weil Kassel den Hessentag ausgerichtet hatte.

Im jetzt fertiggestellten, 260 Meter langen zweiten Bauabschnitt wurde für 300.000 Euro die Strecke zwischen Drahtbrücke und Rondell erneuert. Aufwändig und entsprechend teuer war der Bau einer 2,50 Meter breiten Brücke über den Fulda-Zufluss „Kleine Fulda“. Sie ersetzt die marode Holzbrücke.

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Durch den Ausbau des früher sehr schmalen Radwegs sollen Unfälle zwischen Radfahrern und Fußgängern vermieden werden. Der einst geschotterte Weg im Bereich zwischen Drahtbrücke und Rondell ist nun ebenfalls asphaltiert und soll ganzjährig gut befahrbar sein.

Im Herbst 2012 war mit dem ersten Bauabschnitt begonnen worden. Zunächst waren auf der 290 Meter langen Strecke zwischen Orangerie und Drahtbrücke jeweils separate Rad- und Fußwege am Hiroshima-Ufer angelegt worden. 620.000 Euro waren in den ersten Bauabschnitt geflossen, der 2013 fertig wurde.

Die hohen Kosten hatte die Stadt vor allem mit den Gründungsarbeiten in der Fulda für den Steg am Rondell begründet, der von 1,80 auf 2,50 Meter Breite vergrößert wurde. Auch der Bau des 350.000 Euro teuren Stegs gehörte noch zum ersten Bauabschnitt.

In diesem Jahr will die Stadt den Radfernweg R1 weiter ausbauen. So soll der Abschnitt zwischen Wolfsanger und Simmershausen asphaltiert und verbreitert werden. Die zwei Mio. Euro teuren Arbeiten sollen im Frühjahr beginnen und Ende 2015 fertig sein. Das Land fördert den Bau mit 1,35 Mio. Euro.

Von Bastian Ludwig

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