Investitionen in Medientechnik

An der Herderschule ist ein Ende der Kreidezeit in Sicht

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Ende der Kreidezeit: 30 von 42 Unterrichtsräumen der Herderschule verfügen inzwischen über einen Beamer, 16 davon sind zudem mit einem interaktiven Tafelsystem – wie hier in der Klasse 11 i – ausgestattet. Die Schülerinnen Lea Fischbacher (von links), Greta Staack, Leonie Morell und Greta Gallenkamp haben sichtlich Spaß an der Arbeit mit den neuen Medien.

Unterneustadt. Die Sanierung der Herderschule ist weiter vorangekommen. Außerdem wurde viel Geld in digitale Tafelsysteme gesteckt.

Wieder ist die Sanierung der Herderschule in der Kasseler Unterneustadt ein gutes Stück vorangekommen. So ist am Oberstufengymnasium des Landkreises Kassel nun der letzte von drei Pavillons - der Westpavillon für die Schüler der Jahrgangsstufe zwölf - komplett erneuert und aufgestockt worden. Zudem wurde weiter in die Medienausstattung der Schule investiert.

Viel hat sich seit Beginn der Sanierung im Jahr 2009 getan. Stück für Stück wurden die naturwissenschaftlichen Räume mit Genlabor im Hauptgebäude, die drei Pavillons Ost, Mitte und West - jeweils für die Jahrgangsstufen 13, 11 und 12 - sowie der neue Anbau mit Mensa, Bibliothek, Kunsträumen und Lernstudio saniert, aufgestockt beziehungsweise komplett neu gebaut. Das alles hat sich der Landkreis Kassel als Träger der Schule bislang 8,6 Millionen Euro kosten lassen.

Martin Sauer

Hinzu kommen die Investitionen in neueste Medientechnik (bislang 180 000 Euro). Alle Unterrichtsräume verfügen nun über einen Rechner mit Internetzugang. 30 von 42 Räumen haben einen Beamer, 16 davon sind mit einem interaktiven Tafelsystem ausgestattet. Die zwei Computerräume der Schule haben 44 Schülerarbeitsplätze, weitere Rechner gibt es in der Pausenhalle und in der Bibliothek. „Das Ende der Kreidezeit ist in Sicht“, sagt Schulleiter Martin Sauer.

Mit Blick auf die gesamte Schule stehen jetzt nur noch die Sanierung der Aula und der Neubau der Sporthalle auf dem Programm. „Ansonsten ist jetzt fast alles komplett“, sagt Sauer, der sogar den Vorstoß wagt, aktuell „eine der modernsten Schulen in der Region“ leiten zu dürfen.

630 Gymnasiasten zählt die Herderschule derzeit, die Jahrgangsstufen 12 und 13 laufen jeweils achtzügig, die Jahrgangsstufe 11 aktuell neunzügig. „Jedes Jahr wollen rund 260 neue Schüler auf unsere Schule“, sagt Sauer, „aber nur 230 können wir nehmen.“

Die Herderschule ist mit neun weiteren Schulen eingebunden im Schulverbund Kassel-Ost. Hierzu zählen die Söhre-Schule Lohfelden, Ahnatal-Schule Vellmar, Joseph-von-Eichendorff-Schule Kassel, Luisenschule Kassel, Offene Schule Waldau, Schule Hegelsberg Kassel, Gesamtschule Fuldatal, Gesamtschule Kaufungen und die Wilhelm-Leuschner-Schule in Niestetal. „Für all diese Schüler besteht eine Aufnahmegarantie, wenn sie uns als weiterführende Schule besuchen wollen“, sagt Sauer.

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