Engstelle nach 21 Monaten aufgehoben

Wieder freie Fahrt auf Kasseler Fuldabrücke: Engstelle vor Neubau beseitigt

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Markanter Eckpunkt der Unterneustadt: Vor dem neuen Geschäftshaus am Anfang der Leipziger Straße fließt der Verkehr seit Freitag wieder unbehindert. 

Seit Freitag können Autos auf der Fuldabrücke wieder unbehindert stadtauswärts fahren: Vor dem neuen Büro- und Geschäftshaus wurde die Fahrbahnverengung nach 21 Monaten aufgehoben.

Nachdem das fünfgeschossige Büro- und Praxisgebäude als markanter Eckpunkt der Unterneustadt so gut wie fertiggestellt ist, wurden die Absperrungen der äußeren Fahrspur beseitigt. 21 Monate lang lief der Verkehr am Anfang der Leipziger Straße nur einspurig, während der Neubau direkt an der Straße in die Höhe wuchs.

Seit ein paar Wochen ist die Fassade des Gebäudes schon ohne Gerüst und unverhängt zu sehen. Unter dem Arkadengang, der den Fußgängerweg überspannt, wird es noch eine Weile eng für Passanten bleiben: Baugitter schaffen Abstand von der Erdgeschosswand, an der noch gearbeitet wird. 

Neubau an der Fuldabrücke: Ende des Jahres sollen die Mieter einziehen

Zum Ende des Jahres werden dann die Mieter einziehen, berichten Thomas Fischer und Ole Creutzig vom Architekturbüro Atelier 30, die für das Neubauprojekt verantwortlich zeichnen. Nach ihren Angaben werden vier Firmen aus den Bereichen Steuerberatung, IT und Gesundheitswesen in das Vordergebäude einziehen.

Außerdem gibt es dort zwei Eigentumswohnungen zur Fuldaseite hin sowie ein Penthouse-Geschoss mit gut 300 Quadratmetern Wohnfläche und spektakulärem Rundblick über die Stadt und den Fluss. Über den Kaufpreis dieser Luxuswohnung hoch über dem Kasseler Zentrum machten die Projektentwickler keine Angaben.

Zweites Gebäude ist bereits seit dem Sommer bezogen

Bereits seit dem Sommer bewohnt ist ein zweites Gebäude, das auf dem letzten freien Grundstück der Unterneustadt parallel entstanden ist und sich hinter dem Bürohaus in Richtung Holzmarkt befindet. Zwölf Eigentumswohnungen gibt es in diesem niedrigeren Gebäude.

Ein drittes Haus in gleicher Anmutung steht bereits seit 2014 direkt am Fuldaufer. Dort hat unter anderem das Architekturbüro Atelier 30 selbst seinen Sitz. Alle drei Gebäude stehen auf einem gemeinsamen Sockelgeschoss, welches das Höhengefälle zum dahinter liegenden Wohnquartier ausgleicht und eine Tiefgarage für etwa 50 Autos beherbergt.

Laut Projektentwicklern wurden in die zwei Neubauten neun Millionen Euro investiert

Für die beiden Neubauten haben die Projektentwickler nach Angaben von Fischer und Creutzig eine Investitionssumme von etwa neun Millionen Euro bewegt. Recht anspruchsvoll hatten sich die Gründungsarbeiten direkt an der Fulda gestaltet: Weil der Baugrund dort schwierig ist, mussten rund 60 Bohrpfähle im Untergrund verankert werden, um den Neubauten Stabilität zu geben.

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