Angebliche Polizisten erbeuten 6000 Euro

Rumänische Reifenhändler reingelegt: Betrüger gaben sich als Zivilfahnder aus

Kassel. Zwei Reifenhändler aus Rumänien sind am Dienstagmorgen Opfer von falschen Polizisten geworden. Unter dem Vorwand, zivile Drogenfahnder zu sein, erbeuteten die drei Täter vor einem Hotel an der Leipziger Straße/Ecke Waldauer Fußweg 6000 Euro von den Rumänen.

Den Reifenhändlern fiel einer der Betrüger besonders auf: Er soll knapp zwei Meter groß sein und eine Glatze haben.

Nach Angaben von Polizeisprecher Torsten Werner hielten sich die beiden 32 und 58 Jahre alten Opfer bereits mehrere Tage in dem Hotel auf und waren im Begriff am Dienstag, mehrere hundert Reifen zu kaufen, mit denen sie dann zurück nach Rumänien fahren wollten. Als sie gegen kurz vor 9 Uhr vor dem Hotel am Waldauer Fußweg auf das Transportfahrzeug warteten, sollen die drei Männer auf sie zugekommen sein und sich als Drogenfahnder der Polizei ausgegeben haben.

Der knapp zwei Meter großer Mann habe einen der Rumänen am Kragen gepackt und verlangt, dass beide sich ausweisen. Bei der anschließenden Durchsuchung soll der Hüne einen Briefumschlag mit insgesamt 9000 Euro genommen und gezählt haben. Anschließend habe er scheinbar alle Geldscheine wieder zurückgegeben und sei mit den anderen beiden Männern in Richtung Leipziger Straße und dort weiter in Richtung Fuldabrücke geflüchtet.

Den Rumänen kam das spanisch vor, sie zählten das Geld und informierten sofort die Kasseler Polizei, nachdem sie bemerkt hatten, dass 6000 Euro fehlten.

Der Haupttäter ist knapp zwei Meter groß, 40 Jahre alt, mit athletischer Figur. Er soll eine Glatze und ein rundes, kräftiges Gesicht haben. Er trug einen schwarzen, langen Mantel, eine schwarze Hose und schwarze Schuhe. Die beiden Mittäter sollen etwa 1,80 Meter groß sein und haben ein südländisches Äußeres. Beide wurden mit dunklen, kurzen Haaren, dunklen Augen und einem Bart beschrieben. Der eine Täter soll etwas kräftiger, der andere eher dünner gewesen sein. (use)

Hinweise: An die Polizei unter Telefon 05 61/9100.,

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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