Umbau ab Ende 2023

Konzept für Unterneustädter Dorfplatz steht

Der Kreuzungsbereich Hafenstraße, Pulvermühlenweg und Wallstraße bei der Unterneustädter Kirche in Kassel
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Hier ist ein Quartiersplatz geplant: Der Kreuzungsbereich Hafenstraße, Pulvermühlenweg und Wallstraße bei der Unterneustädter Kirche soll ab Ende 2023 umgestaltet werden.

Die Kreuzung vor Unterneustädter Kirche wird ab Ende 2023 umgebaut. Jetzt steht fest, nach welchen Plänen der künftige Quartiersplatz gestaltet wird.

Kassel - Der Platz vor der Unterneustädter Kirche im Kreuzungsbereich von Hafenstraße, Wallstraße und Pulvermühlenweg soll nach dem Vorschlag des Planungsbüros RSP Freiraum GmbH aus Dresden umgestaltet werden. Dies haben jetzt die Mitglieder des Preisgerichts bei der Stadt Kassel empfohlen.

Für die Platzgestaltung hatte die Stadt einen Wettbewerb gestartet, aus dem im April zunächst zwei Siegerentwürfe hervorgegangen waren – neben RSP war gleichrangig auch ein Planungsbüro aus Berlin für seinen Gestaltungsvorschlag prämiert worden. Beide Erstplatzierten hatten daraufhin ihre Entwürfe aufgrund von Hinweisen nochmals überarbeitet. In einer erneuten Sitzung des Preisgerichts wurden sie vor Kurzem abschließend bewertet.

Einstimmig votierte das Gremium dabei für den Entwurf von RSP aus Dresden. Wie die Stadt mitteilte, haben die Planer eine Lösung für die Vorgabe gefunden, dass die vorhandenen unterirdischen Leitungen für Fernwärme, Strom und Kanal bei der Umgestaltung nicht verlegt werden müssen. Die Jury sehe die Voraussetzungen für gestalterisch hochwertigen und gut nutzbaren Quartiersplatz gegeben, der sich in einem realistischen Kostenrahmen verwirklichen lasse. Das nun abschließend ausgewählte Gestaltungskonzept sieht über alle Flächen einen Natursteinbelag vor, mit dem nach Angaben der Stadt „eine harmonische Einheit zwischen dem denkmalgeschützten Kirchengebäude, seiner Vorfläche und dem öffentlichen Raum erzeugt werden kann“. Es entstehe eine Freifläche, die für vielerlei Aktivitäten und Veranstaltungen gut nutzbar sei.

So soll es werden: Eine erste Skizze des endgültig ausgewählten Platzgestaltungs-Vorschlags vom Dresdner Büro RSP Freiraum GmbH.

Vorgesehen sind unter anderem eine große, zentrale Sitzgelegenheit sowie eine Brunnenanlage aus ebenerdigen Fontänen, die einerseits zum Spielen anregt und andererseits eine kühlende Funktion bei heißem Wetter hat. Zudem sollen drei neue Magnolienbäume den Baumbestand rund um den künftigen Quartiersplatz ergänzen. Die Kosten des Wettbewerbsverfahrens werden aus Mitteln der Städtebauförderung vom Land Hessen bezuschusst, teilte die Pressestelle im Rathaus mit. Das vorliegende Ergebnis sei nun die Grundlage für einen erneuten Förderantrag im nächsten Jahr, wobei es um die Kosten der Umsetzung gehen werde. Wenn das Projekt bewilligt werde und die Koordination mit den städtischen Begleitmaßnahmen gelinge, könnte ab Ende 2023 mit dem Umbau des Platzes begonnen werden.

Von Axel Schwarz

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