Standortanalyse

Unterstützung für Hallen-Idee in der Südstadt

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Steht seit Anfang 2012 leer: Das ehemalige Kinderkrankenhaus Park Schönfeld. Auf diesem Areal soll die neue Sport- und Veranstaltungshalle entstehen.

Kassel. Den Plänen für eine große Sport- und Veranstaltungshalle stehen die politischen Fraktionen in der Kasseler Stadtverordnetenversammlung überwiegend offen bis optimistisch gegenüber.

Auch für die Gesundheit Nordhessen Holding (GNH), der das Grundstück des ehemaligen Kinderkankenhauses Park Schönfeld gehört, ist die Universität Kassel ein Verhandungspartner für die zukünftige Nutzung des Grundstücks. „Wir sind weiterhin im Gespräch mit mehreren Interessenten, darunter auch die Universität Kassel“, sagt GNH-Sprecherin Inga Eisel.

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Bei einer Standortanalyse für ein Sport-Leistungs- und Anwendungszentrum, bei dem es auch um Talent-Internate und Trainingsmethodik geht, waren mehrere Standorte für eine neue Halle und auch eine Erweiterung der bestehenden Uni-Großsporthalle geprüft worden. Übrig blieben zwei Plätze: Das Grundstück des nahe der Uni-Sporthalle gelegenen Tanz- und Kegelzentrums und das Areal der ehemaligen Kinderklinik. Das Tanz- und Kegelzentrum ist inzwischen aus dem Rennen, sagt Jürgen Beute, der den Kegelbereich übernommen hat und dort ein neues Fitnessstudio aufbaut. Das Gebäude, in dem auch der Rot-Weiss-Klub Kassel residiert, hätte für einen Hallenbau abgerissen werden müssen. „Zwei Jahre Übergangslösung, das geht nicht“, sagt Beute, der jetzt in den Ausbau des Tanz- und Kegelzentrums investieren will.

Die neue Sport- und Veranstaltungshalle könnten Universität und Stadt Kassel mit Unterstützung des Handball-Bundesligisten MT Melsungen, der gern die Halle für seine Erstligaspiele mitnutzen würde, auf dem Grundstück der Kinderklinik an der Frankfurter Straße in der Südstadt bauen. Klar ist dabei, dass es in dieser Sporthalle kein Eis und damit keinen Platz für das Eishockeyteam Kassel Huskies geben wird. Denn das würde die bisher kalkulierten Kosten von rund zehn Millionen Euro so weit in die Höhe treiben, dass eine Finanzierung nicht mehr möglich wäre.

Von Jörg Steinbach

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