Weihnachtsmarkt

Unterwegs mit der Stadtpolizei: Wenige Regelverstöße auf Weihnachtsmarkt in Kassel

Achten auf die Einhaltung der Corona-Regeln: Eray Karaca und Samira Meister von der Stadtpolizei Kassel.
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Achten auf die Einhaltung der Corona-Regeln: Eray Karaca und Samira Meister von der Stadtpolizei Kassel.

Samira Meister und Eray Karaca von der Stadtpolizei sind auf dem Weihnachtsmarkt und in der Innenstadt unterwegs. Sie achten auf die Einhaltung der Corona-Regeln.

Kassel – Los geht’s auf dem Kasseler Friedrichsplatz: Zwischen den Weihnachtsbuden hindurch und am Riesenrad vorbei. Schon von Weitem werden Samira Meister und Eray Karaca gegrüßt, hier und da halten sie ein kurzes Pläuschchen. Viele kennen die beiden schon. Sie sind von der Kasseler Stadtpolizei und achten auf dem Weihnachtsmarkt und in der Innenstadt auf die Einhaltung der Corona-Regeln.

Noch ist es früh am Nachmittag, und auf dem Weihnachtsmarkt in Kassel ist nicht viel los. Die Polizeibeamten schauen bei einem Gastronomiebereich vorbei, wo Tische zum Essen und Trinken aufgestellt sind. Dort gilt die 2G-Regel. Die einzelnen Besucher zeigen ihre Bändchen vor – alles passt. Jeden Tag wechsele die Farbe der Bändchen, die die Besucher nach Vorzeigen ihres Impf- oder Genesenennachweises an den Bewirtungsständen bekommen.

Weihnachtsmarkt in Kassel unter Corona-Bedingungen: Positive Reaktionen auf Polizeipräsenz

Eine Frau kommt auf Samira Meister und Eray Karaca zu. „Es ist schön, dass Sie da sind. Das wollte ich Ihnen einfach mal sagen“, sagt sie und lächelt. „Man fühlt sich doch sicherer, wenn kontrolliert wird“, sagt die Kasselerin. Das hören die Beamten nicht zum ersten Mal. „Viele Leute freuen sich darüber, dass unser Team so präsent ist“, sagt Meister.

Ein Pärchen ohne Mund-Nasen-Bedeckung kommt den Beamten entgegen. „Entschuldigung, würden Sie bitte Ihre Maske aufsetzen?“, fragt Eray Karaca freundlich. Die beiden zeigen auf eine leere Pappschale in ihrer Hand. Wir sind gerade fertig geworden mit Essen“, sagt die junge Frau entschuldigend. Die Polizeibeamten bitten die Besucher, zum Essen oder auch zum Rauchen etwas zur Seite zu gehen.

„Wenn sich die Leute an den Rand stellen und Abstand zu anderen einhalten können, geht das“, sagt Karaca. Mittendrin solle niemand ohne Masken umherlaufen. Die Beamten verlassen den Friedrichsplatz und gehen durch die Innenstadt in Richtung Königsplatz. Auf dem Weg kommen ihnen zwei weitere Stadtpolizisten entgegen.

Weihnachtsmarkt in Kassel: Maskenpflicht gilt nicht nur auf dem Märchenweihnachtsmarkt

„Zwischen 8 und 24 Uhr sind immer zwei Teams von uns in der Innenstadt unterwegs, ein Team auf dem Friedrichsplatz und eines auf dem Königsplatz“, sagt Karaca. Abends und an den Wochenenden sind noch einmal mehr Stadtpolizisten im Einsatz. „Und die Landespolizei kontrolliert noch zusätzlich“, sagt er. In der Innenstadt sind noch einige Menschen ohne Maske unterwegs. Die Corona-Regeln wurden aufgrund der steigenden Fallzahlen verschärft.

„Die meisten davon wissen aber nichts von der Maskenpflicht“, sagt Meister. So auch ein älterer Mann. „Oh, hier auch? Ich dachte, das gilt nur auf dem Weihnachtsmarkt“, sagt er und holt eilig seine FFP-2-Maske aus der Tasche. Bisher reagieren nur vereinzelt Leute uneinsichtig auf die Hinweise der Stadtpolizei. „In dieser Woche kam es zu zwei Auseinandersetzungen. Wir haben die Personalien aufgenommen und einen Platzverweis erteilt“, erklärt Karaca.

Gespannt sind Samira Meister und Eray Karaca auf das Wochenende. „Dann ist auf dem Weihnachtsmarkt mehr los und die Leute sind vielleicht ein bisschen angetrunken“, sagt Karaca. Es bleibe abzuwarten, ob sie dann ebenso einsichtig sind. (Anna Weyh)

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