Züge hatten Verspätung

Folgen des Unwetters in Kassel: Umgestürzte Bäume und verspätete Züge

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Ein ungewohntes Bild: ein Unwetter über Kassel.

Kassel. Dem ersten Schauer am Donnerstagnachmittag in Kassel folgte dann auch noch ein zweiter – und ganz folgenlos war der erste richtige Regen seit Langem nicht. Allerdings: Größere Schäden blieben bisher aus.

Die Feuerwehr: Die Feuerwehr musste bisher insgesamt acht Mal in Stadt und Landkreis wegen des Unwetters ausrücken. In Trendelburg wurde ein Dach abgedeckt und in Stadt und Landkreis fielen sieben Bäume durch die Sturmböen um. Einer davon in der Murhardstraße im Vorderen Westen: Der Baum fiel auf ein Auto und verursachte einen geringfügigen Sachschaden.

Durch die anderen umgefallenen Bäume sei es zu keinen weiteren Sachschäden gekommen, sagte Einsatzleiter Thomas Schmidt. Die Prognose für den weiteren Abend bezeichnete er als entspannt. Zusätzliche Einsatzkräfte wurden von der Feuerwehr nicht angefordert.

Die Bahn: Auch auf den Bahnverkehr hatte das Wetter mal wieder Auswirkungen. Laut eines Sprechers der Deutschen Bahn kam es zu Behinderungen im Bahnverkehr vor allem in Richtung Süden.

Zwischen Kassel und Frankfurt seien an mehreren Stellen Bäume auf die Gleise gestürzt, sodass es zu Verspätungen und auch zu Sperrungen kam. Ein ICE, der zum Berliner Ostbahnhof unterwegs war, hatte zum Beispiel zwischenzeitlich 300 Minuten Verspätung. Das war aber keine Ausnahme. Wegen Sturmschäden gibt es im Fernverkehr der Deutschen Bahn noch bis Freitag große Einschränkungen, teilt die Bahn mit. Aktuelle Verkehrsmeldungen finden Sie hier.

Das Kulturzelt: Im Kasseler Kulturzelt am Auedamm war für den Abend eine besondere Veranstaltung anberaumt. Beim Konzert mit der Münchner Rapperin Fiva und der Jazzrausch Bigband wollte die versammelte Kulturszene ein gemütliches Zusammensein feiern. Doch dann zogen die Wolken auf. Fiva wappnete sich bereits für eine mögliche Evakuierung des Konzertsaals. Doch der Auftritt fand statt – allerdings mit einer Viertelstunde Verspätung. 

Gewappnet mit Regencape: Nina Fiva Sonnenberg und die JRBB – Jazzrauschband zeigten sich beim Auftritt im Kulturzelt vom Wetter unbeeindruckt.

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