Dedrone findet weitere Geldgeber

US-Milliardäre steigen bei Kasseler Drohnenjäger ein

Die drei Dedrone-Gründer aus Kassel (von links): Jörg Lamprecht, Rene Seeber und Dr. Ingo Seebach Archivfoto: Schachtschneider

Kassel/San Francisco. Der Kasseler Drohnenabwehr-Spezialist Dedrone erfreut sich auch bei Investoren immer größerer Beliebtheit.

Nachdem die Risikokapitalgeber Menlo (Silicon Valley) und Target Partners (München) bereits im vergangenen Jahr mit insgesamt 12,2 Millionen Euro bei dem Kasseler Technologie-Unternehmen eingestiegen waren, bekommt Dedrone eine weitere Kapitalspritze von fünf namhaften Firmengründern in den USA, die ihre einstigen Geschäftsmodelle größtenteils für Milliardenbeträge verkauft haben.

Sie haben sich für einen einstelligen Millionenbetrag in ungenannter Höhe bei Dedrone eingekauft. Das teilte jetzt Mitgründer Jörg Lamprecht mit. Noch wichtiger als das Geld sind nach Angaben des Kasseler Unternehmers die Expertise der neuen Minderheitsgesellschafter sowie deren Netzwerke, zu denen Dedrone jetzt Zugang hat.

Dedrone entwickelt und baut Drohnenabwehr-Technik, die Flugkörper mittels komplexer Sensortechnik und Software an deren Größe, Aussehen, Flugverhalten und Geräusch in Sekundenbruchteilen identifiziert und Alarm schlägt. Die Technik aus Kassel wird in Stadien, bei sensiblen staatlichen Stellen und auf Militärbasen sowie zur Spionage-Abwehr auch in der Industrie eingesetzt. Dedrone beschäftigt aktuell 60 Mitarbeiter, davon 45 am Entwicklungs- und Produktionsstandort Kassel sowie 15 in den USA, dem weltgrößten Markt für Dronenabwehr.

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