Nach Modernisierung des Geschäftshauses Opernstraße zieht Schnellrestaurant ein

Schnellrestaurant Vapiano kommt in die City

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Wohn- und Geschäftshaus wird saniert: Zu einem Teil entkernt, präsentiert sich das Gebäude an der Opernstraße / Ecke Neue Fahrt. Wo vor zehn Jahren das Café Kaba beheimatet war, soll jetzt die Schnellrestaurant-Kette Vapiano einziehen.

Kassel. In der Kasseler Innenstadt kündigen sich große Veränderungen an: In das Wohn- und Geschäftshaus Opernstraße 4-6 / Ecke Neue Fahrt zieht im nächsten Jahr die Schnellrestaurant-Kette Vapiano ein.

An die hundert Standorte gibt es bereits in Deutschland, Hunderte sind es von Malmö in Schweden bis Doha in Katar weltweit.

„Wir wollen Ende 2013 eröffnen“, bestätigte eine Unternehmenssprecherin gegenüber der HNA. Der Gastronomiebetrieb soll in dem vierstöckigen Gebäudeteil an der Neuen Fahrt im Erdgeschoss und in der ersten Etage auf insgesamt 600 Quadratmetern einziehen.

Zurzeit laufen die Umbau- und Sanierungsarbeiten auf der Baustelle an der Opernstraße auf Hochtouren. Der gesamte Gebäudekomplex aus den 1950er-Jahren wird umfassend modernisiert. Das Gebäude ist jetzt zum Teil entkernt, die Vorbereitungen für den Ausbau sind abgeschlossen. Im Januar geht es mit den Bauarbeiten los, sagt Philipp Gerber von der Kasseler Unternehmensgruppe Freiherren Waitz GbR, die der Eigentümer des Objekts ist. Zur Summe, die die Unternehmensgruppe in den vier- beziehungsweise sechsgeschossigen Gebäudekomplex investieren will, machte der Jurist Gerber keine Angaben.

Die ersten Mieter sollen im Herbst in die zwischen Kasseler Sparkasse und Galeria Kaufhof gelegene Immobilie einziehen. Das in die Jahre gekommene Wohn- und Geschäftshaus an der Opernstraße wird vorher von Grund auf saniert und bekommt eine neue Fassade.

Zuletzt war in der Ladengalerie die Mode-Kette Soho-Zoo ansässig. Neben der geplanten Gastronomie bleibt ein kleinere Fläche von 223 Quadratmetern an der Opernstraße übrig, die auch künftig als Ladengeschäft genutzt werden kann. Im Stockwerk darüber sind Büro- und Praxisräume vorgesehen. In der dritten Etage entstehen Wohnungen.

In dem sechsstöckigen Gebäudeteil Richtung Wolfsschlucht sind ab der dritten Etage ebenfalls Wohnungen geplant. Die Nutzung der Stockwerke darunter ist noch offen. Aufzüge sollen für einen barrierefreien Zugang sorgen.

Der gesamte Gebäudekomplex stammt aus den 1950er-Jahren und wurde zuletzt 1986 modernisiert.

Von Christina Hein

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