Nach Trennung ohne Obdach

Vater verlor erst Job, dann die Familie und Wohnung - Aktion Advent der HNA hilft

erding-obdachlos-caritas
+
Wohnungslose spüren Einsamkeit sehr, gerade wenn familiäre Bindungen gekappt wurden. Das Foto ist ein Symbolbild.

Verlust der Arbeit, Scheidung, Krankheit: Es kann schnell gehen, dass man auf der Straße landet. Das hat Norbert P. erlebt. Die Aktion Advent hilft ihm deshalb.

Der 40-Jährige wurde vor zwei Jahren durch die Trennung von seiner Lebensgefährtin obdachlos. Zuvor hatte er schon seine Arbeit verloren, weil er aufgrund familiärer Schicksalsschläge psychisch krank geworden war. Ohne Job wurde es für Norbert P. immer schwieriger, sich, seine Frau und Tochter über die Runden zu bringen – bis er sich schließlich hoch verschuldete.

Rückhalt fand er bei seiner Frau irgendwann nicht mehr, sie trennte sich. Den Sorgerechtsstreit um die Tochter hat er verloren. Bis heute leidet er darunter, dass er keinen Kontakt mehr hat. Nach der Trennung von seiner neuen Lebensgefährtin geriet sein Leben vollends aus den Fugen – das Dach über dem Kopf fehlte und er suchte sich Hilfe in einer Einrichtung für Wohnungslose. Dort hat er ein Zimmer bezogen und Unterstützung erhalten.

Mittlerweile hat Norbert P. wieder Kraft geschöpft. Er möchte sein Leben in eigene Bahnen lenken, und er möchte auch den Kontakt zu seiner Tochter wieder aufnehmen. Eine eigene Wohnung konnte mithilfe der Wohnungslosenberatung schon organisiert werden. Nun muss sie noch eingerichtet werden. Natürlich fehlt es noch an vielem. Seine größten Wünsche sind eine Waschmanische und Brille. Beides kann er sich nicht leisten, sodass ihm die Aktion Advent hilft.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.