Stefan Mross & Russisches Nationalballett

Ausgehtipps für Nordhessen: Fetzig, zünftig und romantisch

+
Präsentiert die Show "Immer wieder sonntags" in Baunatal: Stefan Mross (oben links) und seine Gastmusiker. 

Das Jahr ist jung und schon stehen interesssante Veranstaltungen vor der Tür: Musik für verschiedene Geschmacksnerven, Historisches, Schauspiel und eine zauberhafte Mondführung.  

Das finden Sie hier: Stefan Moss ist mit "Immer wieder sonntags" in Baunatal | Chip n’ Steel präsentieren Joe Cocker in Kassel | Führung in Bad Wildungen zum Thema Napoleon und Jérôme Bonaparte | Tenor Claus Durstewitz und die Koloratursopranistin Katerina Beranova beim Neujahrskonzert in Fritzlar | Jahresrückblick mit Anny Hartmann in Berkatal-Frankershausen | Mondführungen im Tierpark Sababurg | Schauspielerin Sabine Wackernagel zeigt neues Stück „Frau Jenny Treibel“ von Theodor Fontane | "Himmlische Nacht der Tenöre" in der Kasseler Kreuzkirche

Weitere Veranstaltungstipps für die Region Südniedersachsen gibt es in diesem Artikel.

Stefan Mross ist wieder auf Tour

Der Entertainer und Publikumsliebling Stefan Mross geht mit seiner Erfolgstournee "Immer wieder sonntags" wieder auf große Deutschlandtournee und gastiert am Samstag in der Stadthalle Baunatal. Mit dabei sind die Erfolgsgruppe der Volksmusik, Die Schäfer, und die Münchnerin Angela Wiedl mit ihren schönsten Liedern. Für den fetzigen Schlagersound sorgen die Cappuccinos. Die Schlager-Boygroup will mit ihren Hits ordentlich einheizen und Sänger Ronny Weiland mit seiner tiefen Stimme das Publikum begeistern. Dazu serviert Gastgeber Stefan Mross seine schönsten Hits sowie einige überraschende parodistische Einlagen - und er wird sicher auch das ein oder andere Trompetensolo zum Besten geben. Seit 2005 moderiert Mross im Sommer die ARD-Sendung (SWR) "Immer wieder sonntags" live aus dem Europa-Park in Rust.

Samstag, 6. Januar, 16 Uhr, Stadthalle in Baunatal, Marktplatz 16. Eintritt: 39 Euro, HNA-Kartenservice: Tel. 0561/ 203-204. Info

Chip n’Steel präsentieren Joe Cocker

Einen spannenden Streifzug durch die mehr als 40-jährige musikalische Historie des Joe Cocker präsentiert die Band Chip n’ Steel mit ihrem Special „Tribute To Joe“. Dass sich die Altvorderen der nordhessischen Rockszene den Werken des Sängers mit der Reibeisenstimme zuwenden, liegt nahe - denn Chip n’Steel-Frontman Michael Dippel ist in Stimme und Gestalt dem Original verblüffend ähnlich. In dem zweistündigen Konzert wird die Band um Dippel und den Kasseler Bluesmusiker Hugo Scholz kaum einen der musikalischen Meilensteine Cockers auslassen - von "With A Little Help From My Friends" bis "Hard Knocks". Verstärkt wurd das Programm durch die jungen Sängerinnen Laura Jostes und Christina Koch.

Freitag, 5. Januar, 20 Uhr, Theaterstübchen, Jordanstr. 11. Vorverkauf: 13 Euro plus Gebühren, HNA-Kartenservice: Tel. 0561/ 203-204. Info

Napoleon und Jérôme Bonaparte im Blickpunkt

Napoleon wird häufig als Rationalist und Kriegsstratege gesehen, während sein jüngerer Bruder Jérôme Bonaparte, der von 1806-1813 als König von Westphalen auf Schloss Wilhelmshöhe residierte, als genussfreudiger „König Lustik“ in Erinnerung blieb. Aber war das wirklich so? Welche unterschiedlichen Herrschaftsstrategien verfolgten der von Napoleon als König von Westphalen eingesetzte Jérôme und sein älterer Bruder in Frankreich. Und welche modischen und kulturellen Veränderungen bei Hofe wurden in Kassel eingeführt? Darum geht es in einer Führung mit Julia Horn am Sonntag in Bad Wildungen. 

Sonntag, 7. Januar, 14.30 bis 15.30 Uhr, Schloss Friedrichstein in Bad Wildungen, Schlossstr. 23. Eintritt: 3/2 Euro plus Führungsgebühr 3 Euro. Info

Unsterbliche Melodien beim Neujahrskonzert

Es ist längst ein fester Termin im Veranstaltungskalender der Stadt Fritzlar: Das Neujahrskonzert, bei dem diesmal die ungarische Kammerphilharmonie unter der Leitung seines Dirigenten Antal Barnas spielt und unsterbliche Melodien von Johann Strauß, Franz Léhar und Giacomo Puccini darbietet. Als Solisten wirken der aus Fritzlar stammende lyrische Tenor Claus Durstewitz und seine Frau, die Koloratursopranistin Katerina Beranova, mit. Beide leben und arbeiten in Linz: Claus Durstewitz als Mitglied des Opernensembles an der dortigen Oper, seine Frau Katerina als Professorin an der Anton-Bruckner-Universität in Linz. Auf den großen Bühnen Europas, Asiens und der USA hat sie alle großen Rollen der Opernliteratur gesungen. 

Samstag, 7. Januar, 20 Uhr, Stadthalle Fritzlar. Eintritt: 18/16 und 16/14 Euro, Kartentelefon: 05622/ 988643. Info

Gestalten als Solisten das Fritzlarer Neujahrskonzert: Die Koloratursopranistin Katerina Beranova und ihr Mann, der Tenor Claus Durstewitz. 

Satirischer Jahresrückblick mit Anny Hartmann

Die politische Kabarettistin Anny Hartmann ist wieder mit ihrem Jahresrückblick „Schwamm drüber? Das (Aller)Letzte zum Schluss!“ in der Region unterwegs – am Samstag in der Kneipe Öx ion Berkatal-Frankershausen. Das Tier des Jahres 2017 stand in ihren Augen schon am 20. Januar fest: Es ist das Trumpeltier und hat erstaunliche Fähigkeiten: Es kann mit seinen kleinen Händen Beziehungen mit nur 140 Zeichen zerstören, bringt Rechtspopulisten dazu, zusammen zu arbeiten, nach dem paradoxen Motto: „Nationalisten aller Länder vereinigt euch!“ Es war ein spannendes Jahr, das die Kabarettistin da entfaltet. Die Themenpalette ist schier unerschöpflich. Dabei hält sich Hartmann gar nicht erst an Nebenschauplätzen auf, sondern legt den Finger immer mitten hinein in die Wunde. 

Samstag, 6. Januar, 20.30 Uhr, Saal der Kneipe Öx, Neue Straße 9, Berkatal-Frankershausen. Eintritt: 17/12 Euro, Kartentelefon: 05657/1098. Info

"Schwanensee" in der Kasseler Stadthalle

Das Russische Nationalballett aus Moskau präsentiert den beliebten Ballettklassiker „Schwanensee“ am Sonntag in Kassel. Die berührende Musik von Tschaikowski, mitreißende Tänze, märchenhafte Handlung und eine opulente Ausstattung sollen diese Aufführung zu einem besonderen Erlebnis machen. Gründer und künstlerischer Direktor Sergei Radchenko war Erster Solist des Bolschoi-Balletts Moskau und jahrelanger Bühnenpartner der berühmten Primaballerina Maja Plissezkaja. 

Die Geschichte der verzauberten Schwanenprinzessin, die nur wahre Liebe erlösen kann, ist weltbekannt: Prinz Siegfried verliebt sich in die schöne Odette und schwört ihr ewige Treue. Doch das Mädchen ist mit einem bösen Zauber belegt, sie kann nur nachts wenige Stunden menschliche Gestalt annehmen. Der hinterhältige Magier Rotbart wittert seine Chance und lässt seine Tochter Odile in Gestalt von Odette auf dem Schloss erscheinen. 

Sonntag, 7. Januar, 19 Uhr, Stadthalle Kassel, Holger-Börner-Platz. Eintritt: Ab 42,05 Euro, Info

Mondführungen im Tierpark Sababurg

Wenn das fahle Licht des Vollmonds durch die alten Bäume fällt, ist der Tierpark Sababurg bei Hofgeismar wie verzaubert – wie am Freitag und Samstag. Nach einem stimmungsvollen Rundgang wartet auf die Besucher ein romantisches Lagerfeuer mit Gulaschsuppe und Getränken. 

Freitag und Samstag, 5. und 6. Januar, jeweils ab 18 Uhr, Tierpark Sababurg bei Hofgeismar. Kosten: Erwachsene (ab 16 Jahren): 16 Euro, Kinder und Jugendliche: 11 Euro. Anmeldung: 05671/ 7664990. Info

Fahles Licht, alte Bäume: Vollmondführung im Tierpark Sababurg. 

Neues Stück mit Sabine Wackernagel

Die Schauspielerin Sabine Wackernagel ihr neues Programm „Frau Jenny Treibel“ von Theodor Fontane  zum ersten Mal in Kassel. Sie spielt die Kommerzienrätin Jenny Treibel, geborene Bürstenbinder, die für Fontane all das verkörperte, was er an der Bourgeoisie geradezu hasste. Er nannte seinen Roman „eine humoristische Verhöhnung unserer Bourgeoisie mit ihrer Redensartlichkeit auf jedem Gebiet“. In eigener Textfassung, inszeniert von Valentin Jeker, lässt die Schauspielerin das Publikum teilhaben an den Lebensweisheiten und Gefühlswallungen einer Frau, die glaubt durchdrungen zu sein von hohen Idealen - und die doch, wie Fontane schrieb, „sich in Sehnsucht verzehrt, nach allem, was Geld und Besitz heißt“. 

Premiere am Freitag, 5. Januar, 20.15 Uhr, Tif (Theater im Fridericianum) in Kassel. Karten für die Premiere und die Vorstellungen am 6. und 20. Januar gibt es an der Theaterkasse, Tel. (0561) 1094-222. Info 

Zeigt  Fontanes „Frau Jenny Treibel“ in Kassel: Die Schauspielerin Sabine Wackernagel. 


Himmlische Nacht der Tenöre in Kassel

Die drei Opernsänger Georgi Dinev, Georgios Filadelfefs und Ivaylo Yovchev bieten ein Klassik-Highlight der besonderen Art: In der „Himmlischen Nacht der Tenöre“ am Freitag in Kassel entführen sie in das Mutterland der großen Opernkomponisten und die Heimat berühmter Tenöre.  Dargeboten werden Kompositionen von Verdi, Puccini, Leoncavallo sowie italienische Canzonen, die den Zauber der Musik spüren lassen. Die Solisten aus den Opernhäusern Bulgariens wollen die ergreifendsten Werke unserer Zeit  präsentieren. Die Weihnachtslieder, Arien und Canzonen werden von einem Streich-Ensemble und einer Pianistin begleitet. In dem zweistündigem Programm sind unter anderem das „Ave Maria“, „Stille Nacht“, „Aria Bach“, „Panis angelicus“, das „Nessun Dorma“ und anderes zu hören.

Freitag, 5. Januar, 20 Uhr, Kreuzkirche in Kassel, Luisenstr. 13. Eintritt: Ab 27.55 Euro, Tickets

Zeigen die "Himmlische Nacht der Tenöre" in Kassel:  Georgi Dinev, Georgios Filadelfefs und Ivaylo Yovchev sowie ein Ensemble. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.