Vadim Neselovskyi Trio & Hennes Bender

Ausgehtipps für Nordhessen: Raffiniert, emotional und märchenhaft

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Stellen ihre neue CD ,,Get up and go" in Kassel vor: Das Vadim Neselovskyi Trio. In der Mitte ist der Pianist Vadim Neselovskyi zu sehen. 

Musik zwischen Jazz und Klassik, ein quirliger Komiker, ein Blick in die Kulissen der Kunst oder eine Reise in die Welt der Musicals gefällig? Dann sind Sie hier richtig. 

Das finden Sie hier: Konzert mit dem Vadim Neselovskyi Trio in Kassel | Führung zu Ruhm und Reichtum des Malers Rubens | Auftritt des Komikers Hennes Bender in Vellmar | Die Gala „The World of Musicals" kommt nach Frankenberg und Hofgeismar |  Rosario Giuliani  (Altsaxofon) und Luciano Biondini (Akkordeon) zelebrieren italienische Filmmusiken | Ausstellung von den Kasseler Kunststudenten Daniel von Bothmer und Nicolai Bauchrowitz | Tänzer des Klassisch Russischen Balletts aus Moskau zeigen "Dornröschen" | Das Duo Stoljarski spielt klassische Werke in Niestetal 

Infos über eine Ausstellung mit satirischen Zeichnungen von Frank Hoppmann und beispielsweise ein Konzert mit der Indieband Razz gibt es auf unserer Seite für Südniedersachsen

Konzert zwischen Jazz und Klassik

Melodische und harmonische Raffinesse bescheinigen Musikkritiker dem neuen Album "Get up and go" des Vadim Neselovskyi Trios. Es wird am heutigen Montag im Kasseler Theaterstübchen vorgestellt.  Neselovskyi hat vor über 20 Jahren seine Heimat, die Ukraine, verlassen. Zuerst kam er nach Deutschland und fand als junger Pianist Förderer im Ruhrgebiet. Heute lebt er in New York und ist Professor an der Musikhochschule in Boston. Die Kompositionen von ihm überschreiten die Grenzen zwischen Jazz und Klassik. Mühelos lässt er Chopin, Debussy oder Schubert in sein Pianospiel einfließen. Sowohl Jazzmusiker wie Randy Brecker, Antonio Sanchez, Scott Colley, Julian Lage und Gary Burton als auch klassische Orchester wie die Symphonieorchester von Spokane oder Lancaster, die Neue Philharmonie Westfalen und das Inso- Symphonieorchester spielen seine Musik. An der Seite von Größen wie Herbie Hancock, Chaka Khan, Dee Dee Bridgewater und Terry Lyne Carrington startete Neselovskyi in sein Musikerleben als Pianist, Komponist, Arrangeur und Orchesterkomponist. 

Montag, 8. Januar, 20 Uhr, Theaterstübchen in Kassel, Jordanstr.11. Vorverkauf: 18 Euro plus Gebühren, HNA-Kartenservice: Tel. 0561/ 203-204. Info

Ruhm und Reichtum des Peter Paul Rubens

Selten kann ein Künstler mit einer so beeindruckenden Karriere glänzen wie Peter Paul Rubens (1577–1640). Schon zu Lebzeiten war der flämische Maler ein internationaler Star. Dabei beruhten sein Ruhm und Reichtum nicht nur auf seiner Kunst, sondern auch auf seinem unternehmerischen Talent. Unter dem Titel „Peter Paul Rubens. Künstler und Unternehmer“ bietet Gesa Wieczorek von der Museumslandschaft Hessen Kassel jetzt eine Führung an. In Werkstatt des Malers entstand durchschnittlich alle vier Tage ein Gemälde. Waren die Bilder vollständig aus seiner Hand, musste ein erheblich höherer Preis gezahlt werden als für die Werke, für die er lediglich die Ölskizzen lieferte und später für den letzten Schliff sorgte. An Käufern mangelte es nicht. Was ist das Geheimnis von Rubens‘ Erfolg und was war das besondere an seiner Malerei? 

Mittwoch, 10. Januar, 18 bis 18.30 Uhr, Museum Schloss Wilhelmshöhe in Kassel, Schlosspark. Eintritt: 6/4 Euro. Info

"Pan und Syrinx": Gemälde von Rubens unter Mitarbeit von Jan Brughel d.Ä.

Komiker Hennes Bender gastiert in Vellmar

Der quirlige Komiker aus dem Ruhrgebiet ist zurück: Hennes Bender. In seinem verflixten siebten Programm zeigt der so genannte "Hobbit auf Speed", dass immer noch Luft nach oben ist. Gemeinst ist, dass immer noch "was geht", selbst wenn man nur ein 1,62 Meter misst. Im Piazza Vellmar holt er jetzt am Donnerstsg den Termin nach, den er 2017 hatte absagen müssen. Bender spielt gerne an der Stellschraube des alltäglichen Irrsinns. Gerade in verrückten Zeiten wie diesen, wo "The Walking Dead" im Vergleich zu den aktuellen Nachrichten eine liebenswerte Zukunftsutopie zu sein scheint. Bender bewahrt sich auch im neuen Programm die gewohnte Narrenfreiheit, beißt sich an den Themen fest und kaut drauf rum. Er ist ein umtriebiger, auf Radau gebürsteter, gesellschaftskritischer Kabarettist mit latentem Hang zum Unfug. Übrigens: Mittlerweile ist Bender auch als Podcaster tätig. Regelmäßig präsentiert er zusammen mit Torsten Sträter und Gerry Streberg auf Youtube den Podcast "Stäter Bender Streberg" und mit Frederic Hormuth "Bowie".

Donnerstag, 11. Januar, 20 Uhr, Piazza Vellmar,  Rathausplatz 1,Tickets: 20 Euro, HNA-Kartenservice: Tel. 0561/ 203-204.  Info

Reise durch die Welt der Musicals

Eine emotionale, abwechslungsreiche Reise durch die Welt der Musicals kann man am Mittwoch und Donnerstag in Frankenberg und Hofgeismar bei der Gala „The World of Musicals" erleben. Alle Hits in einer Show – das ist das Motto dieser zweieinhalbstündigen Veranstaltung, die eine Reise durch die bekanntesten Shows der Musicalwelt präsentiert. International erfolgreiche Solisten wollen Temperament, Emotion und Spielfreude zu einer Darbietung vereinen: Rocken bei „Queen – We will Rock You“, sich gruseln vor dem „Phantom der Oper“, mitfühlen bei „Evita“. Die großen Hits aus „Mamma Mia“, „Les Miserables", „Hinterm Horizont", "Der König der Löwen", „Cats" stehen auf dem Programm. 

Donnerstag, 11. Januar, 19.30 Uhr, Ederberglandhalle in Frankenberg, Teichweg 3, Eintritt: 45,90 Euro, und Freitag, 12. Januar, 20 Uhr, Stadthalle in Hofgeismar, Georgenstr. 2-4, Tickets:ab 39,90 Euro plus Gebühren, HNA Kartenservice: 0561/ 203-204. Info

Reise durch die Welt der Musicals: Die Gala  „The World of Musicals" ist in Frankenberg und Hofgeismar zu sehen. 

Die hohe Kunst des Duospiels

In der Reihe "Jazz im tif" in Kassel gastieren Rosario Giuliani und Luciano Biondini am Donnerstag. Der in Rom lebende Altsaxofonist  Giuliani und der süditalienische Akkordeonvirtuose Biondini zelebrieren die hohe Kunst des Duospiels. Grundlage für ihre hochvirtuosen Exkursionen sind die Werke zweier der berühmtesten Filmkomponisten des Cinema Italiano: Ennio Morricone und Nino Rota. Eine Hommage an zwei Komponisten also, deren Soundtracks zu den Evergreens der Filmgeschichte gehören: "La Strada", "La Dolce Vita", "Once Upon A Time In America" und "Cinema Paradiso" sind fest im kollektiven Gedächtnis verankert. Die Verleihung des Oscars an Ennio Morricone für sein Lebenswerk war eine Ehrung für seine großartige Sensibilität bezüglich der Beziehung zwischen Musik und Bildern im Kino.

Donnerstag, 11. Januar, 20.15 Uhr, tif, Theater im Fridericianum. Eintritt:  17/13 Euro, Kartentelefon:Tel. 0561/1094-222. Info

Fotografien und Skulpturen von Kunststudenten 

Das Präsidium der Universität Kassel lädt für Donnerstag  zur Eröffnung der Ausstellung „Zu Gast im Präsidium“ ein. Mit den Werken von Daniel von Bothmer und Nicolai Bauchrowitz wird damit die siebte Serie dieses Ausstellungsformats mit Studierenden der Kunsthochschule Kassel eröffnet. Nicolai Bauchrowitz studiert seit 2012 Industriedesign. Er arbeitet Disziplin übergreifend in den Bereichen Industriedesign, Möbeldesign und Fotografie. Daniel von Bothmer gewann jüngst im Rahmen der Ausstellung "Examen 2017" mit einer den Raum füllenden Installation den 1. Förderpreis der cdw-Stiftung. Er zeigt in der Schau Skulpturen.

Eröffnung Donnerstag, 11. Januar, 16 Uhr, Universität Kassel, Verwaltung (3. Etage), Mönchebergstr. 19. Zu sehen bis 26. September montags bis freitags von 8.30 bis 16.30 Uhr. Info

Stellt in der Uni Kassel auch Fotos aus: Der Kunststudent Nicolai Bauchrowitz.


Ballett "Dornröschen" mit Tänzern aus Moskau

"Dornröschen" nach der Musik von Tschaikowski ist ein Ballett für die ganze Familie - zum Verlieben schön nach dem Märchen „La belle au bois dormant“ – und gehört zum internationalen Standardrepertoire des klassischen Balletts. Tschaikowski selbst hielt es für sein bestes Stück. Darin geht es um die Geschichte der Prinzessin Aurora, die durch einen bösen Zauber in einen langen Schlaf fällt, von dem nur ein Kuss der wahren Liebe sie wieder erwecken kann. Die Uraufführung des Stücks fand 1890 in St. Petersburg statt. Nun wollen Tänzer des Klassisch Russischen Balletts aus Moskau die anrührende Geschichte der Prinzessin Aurora am Dienstag in Homberg darstellen und das Publikum verzaubern. Von Hand gemalte Bühnenbilder begleiten die Vorstellung und lassen den Zuschauer in eine märchenhafte Welt eintauchen. 

Dienstag, 9. Januar, 19 Uhr, Stadthalle Homberg, Ziegenhainer Str. 19 a. Kartenvorverkauf: 05681/ 939161, Eintritt: 42,90/35,90 oder 39,90/32,90 Euro. Info

Zeigen in Homberg "Dornröschen": Tänzer des Klassisch Russischen Balletts aus Moskau. 

Das Duo Stoljarski spielt klassische Werke

Ein kleines, feines Konzert bietet das Duo Stoljarski mit Anna Tyshayeva (Klavier) und Igor Mishurisman (Violine) am Donnerstag in Niestetal im Rahmen der Kammerkonzertreihe. Auf dem Programm stehen Werke von Ernest Bloch, Sergej Rachmaninow, Franz Waxmam, Maurice Ravel und Igor Frolow. Anna Tyshayeva und Igor Mishurisman besuchten das Spezialgymnasium für Hochbegabte in Odessa, das den Namen des Musikers und Pädagogen Pjotr Stoljarski trägt. Nach dem weiterführenden Musikstudium in Deutschland und mehreren Auszeichnungen und Preisen bei Musikwettbewerben konzertieren die beiden Musiker international als Solisten und Kammermusiker.

Donnerstag, 11. Januar, 19.30 Uhr, Gemeindehaus der evangelischen Kirche in Niestetal-Sandershausen, Kirchgasse 1. Eintritt frei, Spenden willkommen. Info

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