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Verdi sammelt Unterschriften für Standort von Galeria Karstadt Kaufhof in Kassel

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Von: Kathrin Meyer

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Einkaufsmagnet in erneuten Turbulenzen: Mit neuem Konzept war das Kasseler Galeria-Haus vor fast genau einem Jahr an den Start gegangen. Jetzt dämpfen schlechte Nachrichten aus dem Konzern die Aufbruchsstimmung.
Einkaufsmagnet in erneuten Turbulenzen: Mit neuem Konzept war das Kasseler Galeria-Haus vor fast genau einem Jahr an den Start gegangen. Jetzt dämpfen schlechte Nachrichten aus dem Konzern die Aufbruchsstimmung. © Axel Schwarz

Die Gewerkschaft Verdi startet am Donnerstag, 17. November, um 12 Uhr eine Unterschriftenaktion vor der Filiale von Galeria Karstadt Kaufhof in Kassel. Ziel ist der Erhalt der Filiale.

Kassel – „Jeder Bürger hat damit die Möglichkeit, sich für den Erhalt der Filiale gegenüber der Geschäftsführung in Essen auszusprechen“, sagt Manuel Sauer, Verdi-Gewerkschaftssekretär. Oberbürgermeister Christian Geselle wird mit Verdi-Geschäftsführer, Axel Gerland, die Solidaritätsaktion vor dem Haupteingang eröffnen. Unterstützer können ihr Votum auch online unter nordhessen.verdi.de abgeben.

Bereits 2020 wurden im Rahmen der vorausgegangenen Insolvenz 70 Arbeitsplätze in der Filiale Kassel abgebaut. Der Investor Rene Benko versprach seinerzeit, dass er in das neue Konzept von Galeria Karstadt Kaufhof investiere. Bereits vor zwei Jahren hätten die Mitarbeiter der Kasseler Filiale auf 5000 Euro Gehalt pro Jahr verzichtet, so Axel Gerland. Weitere Einschnitte, gerade in Kassel, halte man für unanständig.

Verdi-Gewerkschaftssekräter Sauer geht nicht davon aus, dass es im Weihnachtsgeschäft schon Entscheidungen für die verbliebenen Galeria-Filialen gebe. Für ihn ist der Kasseler Standort „eine Visitenkarte der Innenstadt“. Der Investor Markus Schön hatte zuletzt Interesse an einigen Galeria-Filialen in mittelgroßen Städten bekundet. Kassel ist nicht darunter. (Kathrin Meyer)

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