Kasseler Musiktage: Das Cuarteto Quiroga spielt Haydn, Mendelssohn und eine Uraufführung

Vergangenheit trifft Gegenwart

Streicher aus Madrid: (von links) Cibrán Sierra, Dénes Ludmány, Aitor Hevia und Helena Poggio bilden zusammen das Cuarteto Quiroga.

Bedeutende Streichquartette sind zu Gast bei den Kasseler Musiktagen und präsentieren den Zyklus „Vierklang“, der Kompositionen vergangener Zeiten in Konfrontation zu zeitgenössischer Musik setzt. Den dritten Abend des Zyklus bestreitet das in Madrid ansässige und mit mehreren Wettbewerbspreisen ausgezeichnete Cuarteto Quiroga.

Auf dem Programm steht nach Nr. 5 im Konzert „Vierklang I“ die Nr. 1 aus Haydns op. 50, genannt die „Preußischen Quartette“, da diese dem zum preußischen König gekrönten Friedrich Wilhelm II. gewidmet sind, der selbst Cello spielte. Außerdem Haydns Nr. 2 aus op. 33 „Der Scherz“, Beiname der Gruppe von op. 33, bei der Haydn alle Menuette durch Scherzi ersetzte, und von Felix Mendelssohn Bartholdy das Streichquartett Es-Dur op. 12.

Die Armenierin Narine Khachatryan hat für die Kasseler Musiktage die Komposition „… der Geist ruft…“ geschrieben, die bei „Vierklang III“ ihre Uraufführung erfährt. Wie in vielen ihrer Werke spielen dabei der geistliche Aspekt und die armenische Tradition eine große Rolle.

Narine Khachatryan erhielt nach verschiedenen Auszeichnungen in Armenien das Förderdiplom des Händel-Preises in Halle, wo ihr preisgekröntes Werk „Visionen“ zur Erstaufführung gebracht wurde. 2005 bekam sie vom Siemens Art Program den Auftrag für das Stück „Japanische Thankas“.

Heute, 20 Uhr, Ständesaal im Ständehaus, Ständeplatz 6-10, Eintritt: 20/15 Euro, für bis 14-Jährige frei, Vorverkauf: HNA-Kartenservice, Tel. 0561 - 203204, Kasseler Musiktage, Tel. 0561 - 98839399.

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