1,3 Millionen Euro mehr Einnahmen durch neue Blitzer

Verkehrssünder ließen 2017 in Kassel die Kassen klingeln

Kassel. Verkehrssünder haben der Stadt Kassel 2017 eine Einnahme von rund 3,88 Millionen Euro beschert. Das waren über 1,3 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

2016 hatte die Stadt Kassel nach eigenen Angaben rund 2,54 Millionen Euro durch Knöllchen im ruhenden und fließenden Verkehr eingenommen. Falschparken und zu schnelles Fahren sind die häufigsten Vergehen von Verkehrssündern.

Ursache für die Zunahme in Kassel sind deutlich gestiegene Fallzahlen im fließenden Verkehr, teilte die Stadt mit. Wie berichtet, waren Ende 2016 sechs neue stationäre Geschwindigkeits-Messanlagen in Betrieb genommen worden. Sie seien an Orten installiert worden, an denen immer wieder zu schnell gefahren worden sei, begründete die Stadt die Aufstellung der Geräte an Hauptverkehrsstraßen.

Erfreulicherweise seien die Fallzahlen im Laufe des Jahres 2017 an den neuen Blitzern zurückgegangen. Daher sei das Ziel, für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen, erreicht worden, betonte die Stadt. Eine weitere Ausweiterung der Kontrollen sei gegenwärtig nicht beabsichtigt.

Nach einer Umfrage haben im Jahr 2017 sechs der zehn größten hessischen Städte mehr Verwarn- und Bußgelder kassiert als im Vorjahr. Neben der Stadt Kassel nahmen auch Offenbach, Gießen, Fulda, Hanau und Rüsselsheim mehr Geld durch Verkehrssünder ein. (dpa/aha)

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