Lastwagen verlor tausende Bierflaschen: A7 Richtung Norden ist wieder frei

Kassel. Ein Lastwagen hat am Donnerstagnachmittag auf der A7 nahe der Anschlusstelle Kassel-Nord seine Ladung verloren. Die Bierflaschen verteilten sich über die Straße, sodass die Autobahn gesperrt werden musste. Mittlerweile ist die Ausfahrt laut Polizei wieder befahrbar.

Bei der Ladung des Lastwagens handelte es sich nach Polizeiangaben entgegen der Erstmeldungen nicht um Leergut, sondern um volle Bierflaschen. Nach Angaben der Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal war der Lkw gegen 14.50 Uhr von der Dresdner Straße in Richtung A7 unterwegs. Zu diesem Zeitpunkt hielt die linke Seitenwand des Lkw-Anhängers dem Druck der Ladung nicht mehr stand, öffnete sich und die geladenen 250 Kisten Bier fielen vom Fahrzeug. Etwa 5000 Flaschen gingen beim Sturz auf die Straße zu Bruch und etwa 2500 Liter Bier überschwemmten die Fahrbahn an der Autobahnanschlussstelle. Der Schaden am Lkw-Aufbau beläuft sich nach Schätzungen der Beamten auf etwa 1500 Euro.

Wie der 45 Jahre alte Fahrer des 26-Tonners gegenüber den Autobahnpolizisten angab, ist er nicht Angestellter der Gudensberger Getränkefirma, die Eigentümer des Lkw ist, sondern Angestellter einer Kasseler Werkstatt, der mit dem Lastwagen nach Reparaturarbeiten auf einer Probefahrt war.

Die Anschlussstelle Kassel-Nord musste wegen der Bergungsarbeiten knapp zweieinhalb Stunden voll gesperrt werden. Ab 17.10 Uhr, nachdem die Fahrbahn mit einem Radlader und einer Kehrmaschine gereinigt worden war, wurde die Vollsperrung wieder aufgehoben. Der Verkehr rollte lange Zeit nur langsam auf den drei in Richtung Norden führenden Fahrstreifen und staute sich bis zur Anschlussstelle Kassel-Mitte zurück. (ots(mak)

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