„Verlorenes Kassel“ interaktiv erleben: QR-Codes begleiteten die Ausstellung im Netz

Kassel. Seitdem immer mehr Mobiltelefone internetfähig und mit Kameras versehen sind, gibt es auch immer mehr Einsatzmöglichkeiten für die eigentlichen Sprachgeräte. Viele lassen sich durch sogenannte Applikationen um neue Funktionen erweitern; das bekannteste Gerät dieser Art ist Apples iPhone.

Zu den neuen Nutzungsmöglichkeiten gehören auch QR-Codes, die Anwender mittels eines QR-Code-Readers einscannen und „lesen“ können. QR steht für Quick Response, „schnelle Antwort“. Wo immer ein Code auftaucht, reicht ein schneller Griff zum Handy und das Aktivieren des QR-Programms. Die integrierte Kamera scannt den Code und leitet die Nutzer weiter zu den Informationen, die in diesem hinterlegt sind. Das kann eine Textnachricht sein, die auf dem Handy auftaucht; es kann aber auch eine Webseite sein, auf der es weitere Informationen über ein Produkt gibt - oder über das Exponat wie im Fall der HNA-Ausstellung.

Im Regiowiki der HNA wird die Ausstellung im Internet begleitet. Dort gibt es zusätzliche Informationen zu den Gebäuden, weitere Bilder und zum Teil auch Videos der Standorte.

Probieren Sie es aus! Bleiben Sie stehen vor den Ausstellungsobjekten und lassen Sie sich über Ihr Handy ins Netz leiten. Jedes Exponat hat einen eigenen QR-Code, über den Sie die „verlorene Stadt“ im Internet wiederfinden und neu entdecken können. (suw)

Hintergrund: So lesen Sie einen QR-Code

QR-Code-Reader gibt es für fast alle Smartphones und deren Betriebssysteme. Für iPhone, Android, Blackberry, Symbian oder Windows Mobile sind geeignet: Bee Tagg Reader Pro, i-Nigma oder NeoReader. Diese drei Programme sind kostenlos. Ebenfalls für alle Systeme geeignet, allerdings zum Preis von 79 Cent, gibt es das Programm QuickMark. (jna)

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