Vermisste Kasselerin in Südtirol aufgetaucht

Kassel/Bozen. Eine seit August vermisste 46-jährige Kasselerin ist jetzt in Südtirol wieder aufgetaucht. Das berichtet das Portal "Suedtirolnews.it". Die Kasseler Polizei bestätigte am Montag auf HNA-Anfrage, dass die Frau mittlerweile nicht mehr als vermisst gemeldet ist oder gesucht wird.

Dem Bericht des italienischen Nachrichtenportals zufolge war die Frau an Heiligabend in einem Holzschuppen in Jenesien entdeckt worden. Demnach sei die Frau per Anhalter aus Deutschland gekommen und sei stark unterkühlt aufgefunden worden. Sie liege derzeit ohne Bewusstsein im Bozner Krankenhaus. Die Polizei habe sie mittlerweile als die in Kassel vermisste Frau identifiziert. Diese Details konnte die Kasseler Polizei allerdings auf HNA-Anfrage am Montagmittag noch nicht bestätigen. Korrekt sei aber auf jeden Fall, dass die Frau seit dem 29. Dezember nicht mehr als vermisst gemeldet ist.

Die Kasseler Polizei hatte in der Vergangenheit schon mehrfach nach der Frau suchen müssen, die sich früheren Berichten zufolge gerne in der freien Natur aufhält und als menschenscheu gilt. Während eines Telefonats mit ihrem Sohn hat die Vermisste demnach im September geäußert, dass sie auf Wanderschaft sei.

Aus ihren früheren Vermisstenfällen ist bekannt, dass sich die 46-Jährige gerne im Wald oder in Kleingartenkolonien, beispielsweise im Bereich Rammelsberg, aufhielt. (rpp)

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