Tat im Stadtteil Jungfernkopf

Versuchte Tötung im Kasseler Stadtteil Jungfernkopf: Frau ansprechbar

Kassel. Die 50-jährige Frau, die am Donnerstagabend in ihrer Wohnung im Kasseler Stadtteil Jungfernkopf niedergestochen und dabei lebensgefährlich verletzt wurde, ist wieder ansprechbar.

Ihr Zustand sei mittlerweile stabil. Man wolle die Frau in den nächsten Tagen vernehmen, sagt Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch.

Die Ermittler des Kommissariats 11 gingen aufgrund der eindeutigen Beweislage davon aus, dass der Ex-Freund der Frau, ein 54-jähriger Mann aus Kassel, für die Tat verantwortlich ist. Der Mann war am Donnerstagabend nach der Tat mit seinem Auto gegen einen Brückenpfeiler an der Marie-Curie-Straße unter der A 49 gefahren. „Es besteht kein Zweifel, dass der Mann Suizid begehen wollte“, sagt Jungnitsch. Der Mann liege nach wie vor im Koma und schwebe in Lebensgefahr.

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Der Grund für die Auseinandersetzung zwischen dem mutmaßlichen Täter und seiner Ex-Freundin sei nicht bekannt. Die niedergestochene Frau war von ihrer Tochter in der Wohnung gefunden worden. Sie selbst habe noch den Hinweis gegeben, dass ihr Ex-Freund sie angegriffen habe.

Derzeit liefen noch kriminaltechnische Untersuchungen. Die Täterschaft müsse durch Spuren untermauert werden, sagt Jungnitsch. Beweise sind erforderlich, sollte es zu einer Verhandlung wegen des versuchten Tötungsdelikts kommen. (use)

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