Zur Museumsnacht präsentieren sich geschlossene Häuser in der documenta-Halle

Viele Schätze an einem Ort

Schätzchen: In der documenta-Halle werden interessante Exponate gezeigt. Oberbürgermeister Bertram Hilgen (links) hält ein Modell des neuen Stadtmuseums in der Hand. Die Chasalla-Medaille aus dem Jahr 1913 präsentiert auf unserem Foto Norbert Steiner, K + S (rechts). In der Mitte: Ruth Wagner vom Kulturamt. Foto: Koch

Kassel. In einer einmaligen Aktion wird sich die documenta-Halle zur Museumsnacht am Samstag, 3. September, als wahre Schatztruhe präsentieren. Da einige Museen in Kassel zurzeit saniert werden und deshalb geschlossen sind, wird in der Halle neben dem Staatstheater eine Auswahl an Exponaten aus diesen Häusern zu sehen sein: exklusiv und nur am 3. September.

Dass dies möglich ist und die Museen mit einem kurzweiligen Programm und Mitmachaktionen in die documenta-Halle einladen können, ist dem Engagement der K + S Aktiengesellschaft zu verdanken. Sie stellt der Museumsnacht hierfür 10 000 Euro zur Verfügung.

„Appetit auf mehr“

„Das Engagement der Stadt Kassel mit attraktiven Aktionen für das Angebot der rund 40 Museen und Kultureinrichtungen in dieser Stadt zu werben, verdient große Anerkennung“, sagt Norbert Steiner, der K + S-Vorstandsvorsitzende.

Insbesondere die Kasseler Museumsnacht setze immer wieder neue Akzente und mache Appetit auf mehr. „Wir unterstützen die Museumsnacht deshalb erneut sehr gern.“

Die Neuordnung der Kasseler Museumslandschaft gehört zu den Schwerpunkten der Museumsnacht. In der documenta-Halle können sich die Besucher der Veranstaltung umfassend informieren und einen Blick in die Zukunft werfen. Oberbürgermeister Bertram Hilgen ist davon überzeugt, dass der Standort documenta-Halle zwischen Innenstadt und Karlsaue zu einem „Publikumsmagneten“ wird. In der documenta-Halle präsentieren sich die Neue Galerie, das Hessische Landesmuseum, das Deutsche Tapetenmuseum, die Grimm-Welt, das Stadtmuseum, das documenta-Forum, die Stiftung 7000 Eichen und die documenta 13.

Zur Museumsnacht am 3. September öffnen 40 Museen und Kultureinrichtungen in der Stadt in der Zeit von 17 bis 1 Uhr ihre Türen und bieten wieder ein vielseitiges Programm. Kinderaktionen gibt es in einigen Häusern bereits ab 15 Uhr. Das Museumsticket für 9 Euro (ermäßigt 6 Euro) berechtigt zur Fahrt mit Bus und Tram im Kassel-Plus-Gebiet.

Mehr Informationen: www. museumsnacht.de

Von Christina Hein

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