Entscheidung über Entwürfe für das Grimm-Museum - Stimmen Sie ab

+
Die Standorte: Das Grimm-Museum wird seinen Platz neben dem Museum für Sepulkralkultur haben, das Tapetenmuseum nahe dem Elisabeth-Krankenhaus, von dem rechts noch ein Zipfel zu sehen ist.

Kassel. Ein Würfel aus Glas, Naturstein und Holz - so sieht der preisgekrönte Entwurf des Kasseler Architekten Tore Pape für das Grimm-Museum auf dem Weinberg aus.

Lesen Sie auch

- Dicke Luft am Weinberg: Anwohner lehnen Museumsbauten ab

- Grimm-Welt: Konzept für Neubau auf dem Weinberg nimmt Formen an

Die Stadt hatte einen kostspieligen und aufwendigen Architektenwettbewerb ausgelobt, um die beste Lösung für den Neubau zu finden.

Der Siegerentwurf hat sich unter 14 Arbeiten durchgesetzt und soll auch gebaut werden. Bis zur endgültigen Entscheidung muss aber noch eine Hürde genommen werden: Beim anstehenden Vergabeverfahren konkurrieren die drei Preisträger erneut miteinander. Dabei geht es auch um Kosten. Die Entscheidung soll in vier Wochen fallen.

Mehr zum Weinberg lesen Sie im RegioWiki

Das Grimm-Museum wird neben dem Museum für Sepulkralkultur entstehen und soll 2014 fertig sein. Die Baukosten sind mit 18,2 Millionen Euro kalkuliert. Das Land stellt für den Neubau sechs Mio. Euro aus dem europäischen Strukturfonds Efre zur Verfügung. Deswegen ist Eile geboten. Die Förderung läuft nur bis 2013, der Neubau muss bis 2015 abgerechnet sein. Weitere zwei Mio. Euro erhält die Stadt aus Wiesbaden im Zusammenhang mit der Ausrichtung des Hessentags. 600 000 Euro sollen vom Bund kommen, 250.000 Euro will der Landkreis zuschießen. 9,4 Mio. Euro trägt die Stadt.

Fotos: Die drei preisgekrönten Entwürfe

Drei Entwürfe für das Grimm-Museum

Welcher Entwurf gefällt Ihnen am besten?

Bislang haben Experten über die Arbeiten aus dem Architektenwettbewerb entschieden. Uns interessiert auch Ihre Meinung, liebe Leser: Welcher der drei preisgekrönten Entwürfe sollte Ihrer Meinung nach gebaut werden?

Sie rechnet mit 100.000 Besuchern im Jahr. Im Palais Bellevue, das bis zur Fertigstellung des Neubaus Grimm-Museum bleibt, sind es bislang 25.000 bis 30.000 jährlich. Die getrennten Standorte für Grimm- und Tapeten-Museum auf dem Weinberg hatte das Potsdamer Architekturbüro Kühn-von Kaehne und Lang als die beste von vier Varianten empfohlen.

Von Ellen Schwaab

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.