Kommentar zum Rekordgewinn bei VW: "Jetzt nicht knausern"

Derzeit ist bei Volkswagen wohl nichts unmöglich: Über acht Millionen Fahrzeuge ausgeliefert und unter dem Strich fast 16 Milliarden Euro in der Kasse. Nach General Motors ist der Wolfsburger Autokonzern zur Nummer zwei aufgestiegen – und ein Ende der Rekordfahrt scheint nicht in Sicht.

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Doch der Konzern wird in diesem Jahr in Europa Abstriche machen müssen, dafür sorgt die schlechte konjunkturelle Lage in hoch verschuldeten Ländern wie Italien und Spanien. Deshalb wird VW nun stärker als bisher weltweit die Konkurrenz herausfordern. Nicht ohne Grund entstehen allerorten neue Werke. So kann der Konzern wesentlich schneller auf Nachfrageschwankungen reagieren. Mit neuen Produktionstechnologien und günstigen Kleinwagen hat VW einen enormen Vorteil.

Doch Volkswagen wäre nichts ohne seine Mitarbeiter. Sie setzen letztlich alle Ideen und Pläne aus der Konzernzentrale in Produkte für die Straße um. Deshalb sollte VW in Zeiten grandioser Gewinne nicht bei den Boni für die Mitarbeiter knausern.

Kommentar von Martina Wewetzer

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