Neuer Mini-Reiseführer Kassel-Kompass ab sofort kostenlos erhältlich

Vom Kurbad bis zum Herkules

Für jedes Quartier eine Postkarte: So kann man auf Entdeckertour gehen.
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Für jedes Quartier eine Postkarte: So kann man auf Entdeckertour gehen.

Praktisch ist er auf jeden Fall, der neue und kostenlose Mini-Stadtführer von Kassel Marketing. Im Format etwas kleiner als ein durchschnittliches Handy passt dieser „Kassel-Kompass“ – so der Titel – zusammengefaltet in jede Tasche.

Kassel - Und er hat es in sich. Gut gegliedert, mit den wichtigsten Informationen auf einen Blick. Ein praktischer Begleiter für alle, die Kassel auf eigene Faust erkunden wollen.

Für Tagestouristen und Menschen, die ein Wochenende in der documenta-Stadt planen. Vielleicht aber auch für Einheimische, die mit ihrem Besuch eine Tour planen. Überall dort, wo vom Bergpark bis zur Grimmwelt Touristen hinkommen, wird der kostenlose Faltplan angeboten (siehe Service).

Ein mit bunten Piktogrammen versehener Stadtplan erleichtert die Übersicht und sorgt für eine schnelle Orientierung. Sechs Sehenswürdigkeiten werden kurz vorgestellt. Es sind Höhepunkte eines Kasselbesuches, die zunächst einmal kaum überraschen. Der Bergpark mit dem Herkules, die Neue Galerie mit der Ausstellung zur documenta-Geschichte, die Grimmwelt, die Karlsaue, das Fridericianum und das bundesweit einmalige Museum für Sepulkralkultur.

Ungewöhnlich geht es im zweiten Teil des Faltblattes weiter. Da macht der Kassel-Kompass seinem Namen alle Ehre, denn in den vier Himmelsrichtungen gibt es weitere Tipps. Da dürften dann teilweise auch Einheimische überrascht sein, welch urbane Vielfalt Kassel zu bieten hat. In der Nordstadt zum Beispiel, wo es von einer Honigmanufaktur bis zur Straßenkunst im Schillerviertel und Industriekultur im angrenzenden Rothenditmold vieles zu entdecken gibt.

Ergänzend zu dem Faltplan bietet Kassel Marketing weitere Touren durch die Quartiere an. Für die Orientierung sorgen ebenfalls handliche und gut verständliche Pläne auf Postkarten.

Im Kasseler Osten geht es unter anderem um die Brautradition im Sudhaus und das Kulturprogramm im Sandershaus. Erste Station ist am östlichen Fuldaufer das ehemalige Kurbad Jungborn mit seinem Bademuseum und der Caféterrasse. Bad Wilhelmshöhe, der Vordere Westen, die Südstadt mit der Kunsthochschule und die Innenstadt mit zahlreichen Kunstwerken früherer documenta-Ausstellungen gehören ebenfalls zum Angebot.

Gestaltet wurden die Quartier-Postkarten und der illustrierte Stadtplan von Lukas Kummer. Der aus Österreich stammende Illustrator und Comic-Zeichner lebt bereits seit einigen Jahren in der documenta-Stadt und hat an der Kasseler Kunsthochschule studiert.

Man wolle dazu einladen, Kassel in seiner ganzen Vielfalt zu erleben, sagt Andreas Bilo, Geschäftsführer von Kassel Marketing. Es ist eine attraktive Einladung geworden. (Thomas Siemon)

Die erste Station östlich der Fulda: Das Kurbad Jungborn mit seiner Caféterrasse gehört zu den Sehenswürdigkeiten, die von Kassel Marketing präsentiert werden.

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