Volldampf auf der Großbaustelle

Arbeiten auf der Friedrich-Ebert-Straße gehen schnell voran

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Auf der Friedrich-Ebert-Straße herrscht der Ausnahmezustand: Bis Anfang Sepember wird der Bereich zwischen dem Ständeplatz und der Goethestraße komplett erneuert und zum Boulevard umgebaut.

Kassel. Die Abrissarbeiten an der Friedrich-Ebert-Straße gehen schnell voran. Von den Straßenbahnschienen ist längst nichts mehr zu sehen, Pflaster, Asphalt und Schotter werden tonnenweise abtransportiert.

40 Lkw sind dafür im Einsatz. „Das geht hier super voran, Anfang August sollen schon die neuen Schienen kommen“, sagt Thomas Kröger, Bauleiter bei der KVG.

Es ist erstaunlich, was seit dem Start dieses Bauabschnitts am vergangenen Wochenende schon alles geschafft wurde. 1000 Fuhren sollen es bis zum Wochenende sein, die hier abtransportiert werden.

Für die Anwohner und die ansässigen Geschäftsleute sind die Bauarbeiten eine Belastung. Sie schweißen aber auch zusammen. Zum Beispiel beim Betrieb des Elektromobils, das unter anderem Arztbesuche und Einkäufe erleichtern soll. Nicht nur für Stefani Senftleben und ihre drei Kinder haben die freiwilligen Helfer gestern den Weg erleichtert. Mit dabei als Fahrer waren unter anderem die Ortsvorsteher Christian Schnittker (Mitte) und Steffen Müller (West). Den Betrieb des Elektromobils organisiert das Team vom Stadtbüro.

Obwohl die Friedrich-Ebert-Straße für Autos gesperrt ist und die Straßenbahnen eine Umleitung über die Wilhelmshöher Allee fahren, kann man alle Häuser und Geschäfte erreichen. Die ausgesprochen breiten Bürgersteige sind schon fertig. Außerdem gibt es eine Parkregelung, die nur während der heißen Bauphase bis Anfang September gilt.

In den Seitenstraßen hat die Stadt Kurzparkzonen eingerichtet. Hier kann man sein Auto gegen die entsprechende Gebühr maximal eine Stunde abstellen. Wer einen Weg an der Friedrich-Ebert-Straße erledigen will, soll so bessere Chancen auf einen freien Parkplatz bekommen. Ausweichparkplätze für Anwohner gibt es auf dem Gelände der Martini-Brauerei (Kölnische Straße) und mit Ferienbeginn an der Luisenschule. Viele Geschäftsleute hoffen, dass sich die Kunden durch die Großbaustelle nicht abschrecken lassen. Einige, wie die Pizzeria Da Toni, nutzen die Zeit für Umbauten in den eigenen vier Wänden. Oder wie es auf einem Plakat im Blumengeschäft Floristik-Studio steht: „Wir schließen, wir renovieren, wir kommen wieder.“

Bauarbeiten auf der Friedrich-Ebert-Straße

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