Messe am Sonntag

Gutes Rad kann teuer sein: Diese Trends wurden auf der Bike Expo in Kassel vorgestellt

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Liegen im Trend: Lastenräder wie dieses der Marke „Muli“ sind gefragt. Auf unserem Foto testet es Jessica Siebert aus Melsungen mit Joshua (rechts) und Paul.

Kassel. Am Sonntag präsentierten Fahrradhändler aus der Region auf der Bike-Expo in der Kasseler Stadthalle die Trends für das Jahr 2018. Wir haben uns umgehört und sprachen mit den Experten über Verkaufsschlager, Preise, Innovationen und Exoten.

Der Fahrradmarkt ist in Bewegung. Das war auch auf der diesjährigen, 22. Bike-Expo zu spüren.

E-Bikes

Die E-Bikes sind weiter der größte Wachstumsmarkt, berichten die Händler. Vor allem E-Mountainbikes seien im Kommen, sagt Heino Geveke vom Kasseler Fahrradhof. Auch sportbegeisterte Radfahrer hätten Gefallen daran gefunden, ihren Aktionsradius zu erweitern.

Für ein ordentliches E-Bike müsse man 2000 Euro kalkulieren, ergänzt Christoph Milligan vom Pedalwerk in Baunatal. Wer mehr Technik wolle, müsse 3000 Euro hinlegen. Das teuerste E-Bike der Expo kostete über 10.000 Euro.

Zunehmend würden die Akkus in die Rahmen integriert, damit diese weniger auffielen. Einige Räder sind mit zwei Akkus ausgestattet für mehr Reichweite. Die neuen Motoren seien geräuschärmer. Zudem arbeiten die Hersteller an der Gewichtsreduzierung der E-Bikes, die bei 20 Kilogramm beginnen.

Bike Expo in Kassel: Händler präsentierten neue Trends bei Zweirädern

Bike Expo 2018 in Kassel
 © Schachtschneider
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Bike Expo 2018 in Kassel
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Lastenräder

Im Kommen sind auch die Lastenräder, mit denen sich Wasserkisten und andere Einkäufe genauso gut transportieren lassen wie Kinder. Allerdings erfordert das Fahren der Lastenräder etwas Übung, sagt Geveke vom Fahrradhof.

Bei der Bike Expo wurde aber von der Firma Fahrwerk Seifert aus Mengeringhausen (Bad Arolsen) auch ein Lastenrad der Marke „Muli“ präsentiert, das nicht länger als ein normales Rad ist. Kostenpunkt: 2600 Euro. Dafür lassen sich im Korb vor dem Lenker gleich zwei Kinder transportieren.

Bambus-Rad

Ein echter Exot sind noch die Bambusräder aus Ghana, die Helmut Mauer von Mauers Baikschopp im Programm hat. Deren Rahmen sind aus Bambus gefertigt. „Bambus hat eine Zugfestigkeit wie Stahl und eine Leichtigkeit wie Aluminium“, sagt Mauer. Ohne E-Motor kosten die Räder 2000 bis 2500 Euro, mit E-Motor sind sie für 4500 Euro zu haben. Nach einem Sri Lanka-Urlaub kam Mauer die Idee, selbst ein eigenes Bambusfahrrad zu entwerfen. Die ersten Prototypen hat er bereits gebaut, eine kleine Produktion soll sich entwickeln.

Ökologisch: Helmut Mauer von Mauers Bikeschopp präsentiert eines der Bambusräder aus Ghana.

Retro-Look

Fahrräder im Retro-Look sind weiter gefragt. Am Stand vom Zweiradcenter Zahn wurden sie auf der Bike Expo vorgestellt. Moderne Technik kombiniert mit nostalgischem Design spricht viele an. Die Räder sind bei Zahn zwischen 400 und 800 Euro erhältlich.

Klappräder

Auch das gute, alte Klapprad ist zurück. Beim Fahrradhof werden Räder mit nur elf Kilo Gewicht angeboten. „Gerade Geschäftsreisende und Außendienstler interessieren sich für die Räder, weil sie damit überall mobil sind“, sagt Geveke vom Fahrradhof.

Bereifung

Immer mehr Kunden setzten auf dicke Bereifung, berichten mehrere Händler. Diese erhöhe merklich den Fahrkomfort.

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