Nach Aus für die "Heimat"

Burger-Restaurant Ahlemächt’jer ab September im Vorderen Westen

+
Die künftigen und die bisherigen Betreiber: Von links Claudio Papa, Eric Raida und Anna Lena Sali von der Burger-Gastronomie „Ahlemächt’jer“, Fliegende-Köche-Chef Christoph Brand sowie Sascha Pensky und Mario Brehl am Rande eines Gastro-Events im Lutherturm.  

Kassel. Viele waren überrascht, als das beliebte Lokal „Heimat“ nahe dem Bebelplatz vor einigen Wochen wegen interner Schwierigkeiten plötzlich geschlossen wurde. Nun haben sich neue Betreiber gefunden.

Der Laden wird zur neuen Heimat für die Liebhaber origineller nordhessischer Burger. Zum 30. September übernehmen Eric Raida und Anna-Lena Sali das Lokal, die vor einem Jahr den Burgerstand „Ahlemächt’jer“ in der Markthalle aufgemacht haben. Seither erfreut sich der Imbiss, der unter anderem schnittfestes Weckewerk und Grüne Soße auf seine selbst hergestellten Burgerbrötchen packt, so großer Beliebtheit, dass die Gründer schon seit Jahresbeginn über eine Erweiterung ihrer Aktivitäten nachdenken. „Es läuft so gut, dass die Öffnungszeiten der Markthalle für uns eigentlich zu kurz sind“, sagt Claudio Papa. Er ist der Schwager von Eric Raida und steigt bei den neuen Plänen mit ein.

„Wir haben festgestellt, dass wir noch viel mehr machen können“, sagt Eric Raida, der seit gestern mit seiner Partnerin Anna-Lena verheiratet ist. Den Stand in der Markthalle – der hochzeitsbedingt in dieser Woche Pause macht – wollen sie bis auf weiteres weiterführen, Bevor es dann Ende September an der Friedrich-Ebert-Straße losgeht, steht noch mal eine zweiwöchige Flitterwochen-Auszeit an.

Die neue Adresse sei ein absoluter Traumstandort für ihr Vorhaben, sagen die beiden kreativen Gastronomen. Den Namen ihres Burger-Konzepts nehmen sie mit in den Vorderen Westen: Die bisherige „Heimat“ wird dann ebenfalls „Ahlemächt’jer“ heißen. Ihre Burger-Kreationen mit hessischem Kick werden freilich die Hauptrolle auf der Speisekarte spielen. Aber auch Frühstück sowie eine kleine Karte mit wechselnden Tagesgerichten werde es geben, sagt Anna-Lena Sali: „Auf jeden Fall bleiben wir regional und nordhessisch.“

Zum Start wird das Lokal fünf Tage in der Woche geöffnet sein, und zwar dienstags bis samstags in der Zeit von 10 bis 22 Uhr. „Alles Weitere wird sich dann ergeben“, sagt Eric Raida. Neben seiner Mutter, die ihn bereits in der Markthalle unterstützt, sollen zwei bis drei Aushilfen an dem neuen Standort mitarbeiten.

Sascha Pensky und Mario Brehl, die bisherigen Betreiber der „Heimat“, sind froh, dass sich für ihr Herzensprojekt recht schnell Nachfolger gefunden haben, die als gastronomisches Angebot im Quartier ähnlich ticken wie sie. „Wir haben da so viel Herzblut reingesteckt. Da war es uns wichtig, dass wir es auch toll finden, was dort jetzt entsteht“, sagt Sascha Pensky.

Ahlemächt’jer, ab 30. September an der Friedrich-Ebert-Straße 118. Facebook

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.