Deutliche Präsenz

Polizei zieht Bilanz: Trotz Corona - So ging es auf Kassels Partymeile am Wochenende zu

Mit einem Großaufgebot kontrollierten Polizei und Ordnungsamt die Einhaltung der Corona-Auflagen an der Friedrich-Ebert-Straße.
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Mit einem Großaufgebot kontrollierten Polizei und Ordnungsamt die Einhaltung der Corona-Auflagen am Samstagabend an der Friedrich-Ebert-Straße.

Mit deutlicher Präsenz auf der Partymeile Friedrich-Ebert-Straße haben Polizei und Ordnungsamt auch an diesem Wochenende wieder die Corona-Auflagen durchgesetzt.

Polizeihauptkommissar Alexander Wessel bezeichnete den Verlauf des Samstagabends als ruhig.

Bereits am vorvergangenen Wochenende waren Polizei und Ordnungsamt mit einem Großaufgebot im Einsatz gewesen, nachdem sich zuvor viele Feiernde vor den Kneipen an der Friedrich-Ebert-Straße, der alten Hauptpost und am Rudolphsplatz versammelt hatten. Die Folgen: Die Abstandsregeln wurden oft ignoriert, die Anwohner beschwerten sich über Lärm, Müll und Verunreinigungen. Sie berichteten von katastrophalen Zuständen in den Hinterhöfen und rund um den „Platz der elf Frauen“, wo Feiernde ihre Notdurft, Kondome und Scherben hinterließen.

Gut 60 Beamte waren daraufhin eingesetzt worden, um die Situation an den Hotspots in den Griff zu bekommen. So auch an diesem Wochenende. Polizei und Ordnungsamt zeigten massive Präsenz. Laut Wessel mit Erfolg. „Die vergangenen zwei Wochenenden waren deutlich ruhiger als jenes zuvor“, sagt der Polizeihauptkommissar.

Der kommunikative Ansatz, den Polizei und Ordnungsamt verfolgen, funktioniere gut. „Wir versuchen, den Menschen ins Gewissen zu reden. Jeder versteht, dass die Leute mal wieder raus und feiern wollen“, sagt Wessel. Die Ansprache durch die Beamten werde positiv gesehen. „Diese Rückmeldung bekommen wir immer wieder.“ Die Feiernden seien bis auf einzelne Ausnahmen zugänglich für die Worte der Beamten. „Der kommunikative Ansatz ist der einzig wahre“, so Wessel. Zudem sei allein die deutliche Präsenz wohl schon wirkungsvoll.

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