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Café „Eisquartier“ auf Kasseler Goethe-Boulevard öffnet in Kürze

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Von: Katja Rudolph

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Kühles Eis und warme Bubble-Waffeln: Sascha Kovacs (von links), Betriebsleiterin Galina Becker und ihr Mann Björn freuen sich auf die Eröffnung des „Eisquartiers“. Angepeilt ist dafür Ende nächster Woche.
Kühles Eis und warme Bubble-Waffeln: Sascha Kovacs (von links), Betriebsleiterin Galina Becker und ihr Mann Björn freuen sich auf die Eröffnung des „Eisquartiers“. Angepeilt ist dafür Ende nächster Woche. © Katja Rudolph

Ein neues Café wird es in Kürze auf dem Goethe-Boulevard im Vorderen Westen geben. Das „Eisquartier“ von Gastronom Sascha Kovacs und Familie soll noch im November eröffnen.

Kassel – Der Goetheboulevard im Vorderen Westen ist die wohl schönste Flaniermeile der Stadt. Bald lädt dort ein neues Café auch tagsüber zum Verweilen ein. Bislang gibt es mit den beiden Kneipen Chacal und Uhlenspiegel und dem Restaurant Baccano vor allem am Abend ein gastronomisches Angebot auf der Promenade.

Das wollen Sascha Kovacs, der an der Friedrich-Ebert-Straße bereits das Denkmahl betreibt, und sein Cousin Björn Becker ändern. Ihr „Eisquartier“ steht kurz vor der Eröffnung. Viele Passanten fragen sich seit Wochen, was hinter den abgeklebten Scheiben des Ladenlokals passiert, in dem sich früher ein Fahrradladen befand. Dort soll es künftig einen Cafébetrieb mit Kaltem und Warmen, Süßem und Herzhaftem geben.

Das Eis, das auf die Hand oder am Tisch serviert wird, stamme von einem regionalen Milchviehbetrieb, sagt Kovacs, ohne einen Namen zu nennen. Auch vegane Sorten sind im Angebot. Außerdem werden sogenannte Bubble-Waffeln frisch zubereitet, die nach ihrer blasenartigen Oberfläche benannt sind. Sie werden je nach Geschmack mit verschiedenen Toppings garniert. Auch Kuchen und Torten aus der Patisserie Christian Bach werden in der Vitrine stehen. Außerdem soll die Karte kleine, saisonal geprägte Speisen von Suppe bis Foccaccia aus der Denkmahl-Küche bieten. Für Frühstücksgäste sind Bircher Müsli und fruchtige Bowls geplant.

In die Gestaltung ihres „Familienbetriebs“, wie Björn Becker sagt, haben die beiden Cousins viel investiert. Ein barartiger Tresen gibt dem langgezogenen Raum Struktur. Er ist ebenso wie die Holzlamellen an der Wand sowie Tische, Stühle und eine raffinierte Garderobe aus Eichenholz von der Bad Emstaler Inneneinrichtungs-Firma Kimm maßgefertigt. Auch die wenig ansehnliche vorhandene Alutür soll noch gegen ein denkmalschutzgerechtes Exemplar aus Holz ausgetauscht werden.

In den 180 Quadratmeter großen Räumen ist in einer Art Seitenkabinett eine gemütliche Familienecke für Mütter und Väter mit kleinen Kindern eingerichtet. Dort kann sich der Nachwuchs an einer Spielzeugf-Eisdiele vergnügen, während die Eltern in Ruhe plaudern, so die Idee. Auch ein Wickelraum ist vorhanden. Galina Becker, die den Cafébetrieb leiten wird, und ihr Mann Björn haben seselbst zwei Kinder, Sascha Kovacs ist vor 14 Monaten Vater geworden.

Mit sieben Mitarbeitenden und Öffnungszeiten von Mittwoch bis Sonntag, 10 bis 20 Uhr, will das „Eisquartier“ Ende nächster Woche loslegen, wenn alles glatt läuft. Noch stehen wenige Restarbeiten und die Abnahme vom Gesundheitsamt aus. In der Sommersaison soll der Cafébetrieb täglich bis 22 Uhr und mit großzügiger Außenbestuhlung laufen. Ein paar Tische im Freien wird es rund ums Jahr geben. Auch wenn man gern etwas früher eröffnet hätte, um den Rest der klassischen Eissaison mitzunehmen, sehe man dem Start optimistisch entgegen, sagt Björn Becker. Nach den vielen Menschen zu urteilen, die schon jetzt neugierig hereinlugen, ist das Interesse jedenfalls groß. (Katja Rudolph)

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