Alle Schienen raus

Friedrich-Ebert-Straße: Gesamtes Gleisbett wurde entfernt

Schlachtfeld: Innerhalb weniger Stunden wurden die Gleise aus der Friedrich-Ebert-Straße herausgerissen und mit einer Spezialmaschine zerkleinert (rechts im Bild). Foto: Fischer

Kassel. Seit Freitag geht der Umbau der Friedrich-Ebert-Straße zwischen Ständeplatz und Annastraße in großen Schritten voran.

Nachdem der Abschnitt voll gesperrt worden war, wurden in der Nacht zu Samstag sämtliche Oberleitungen für die Straßenbahnen abmontiert. Am Samstagmorgen rückte um 7 Uhr schweres Gerät an. Innerhalb weniger Stunden wurden die zum Teil 40 bis 50 Jahre alten Gleise aus dem Boden gerissen und mit einer speziellen Maschine gebrochen.

Ursprüngliches Pflaster: Tauchte unter dem Asphalt auf.

Das Kettenfahrzeug, das mit einer gigantischen Zange die Gleise brach als seien es Holzstöckchen, zog die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich. Bis zum Samstagabend sollte das Gleisbett vollkommen verschwunden sein. Hätte die KVG - wie üblich - Schweißbrenner zum Zerteilen der Gleise eingesetzt, würden die Arbeiten deutlich länger dauern.

Beim Abfräsen der Asphaltdecke kommen auch die historischen Pflastersteine zum Vorschein, mit denen die Straße einst ausgelegt war.

Das Projekt steht unter großem Zeitdruck. In der siebenwöchigen Vollsperrung (bis 6. September) müssen alle wesentlichen Arbeiten erledigt sein. Anfang dieser Woche starten bereits die Erdarbeiten unter der künftigen Fahrbahn und dem Gleisbett.

Die Bauarbeiten an der Friedrich-Ebert-Straße

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