Beifall für Planung des Areals zwischen Albert-Schweitzer-Schule und Königstor

Grüne Banane wird gestaltet

Trister Platz: An der Tramhaltestelle wird die „grüne Banane“ von der Friedrich-Ebert-Straße (Mitte) durchschnitten. Die Fläche soll künftig zum Verweilen einladen. Foto: Dilling

Vorderer Westen/Mitte. Der Grünzug zwischen der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) im Norden und dem Königstor im Süden, wegen seiner charakteristischen Form „grüne Banane“ genannt, soll aufgewertet und für die Bürger attraktiver werden.

Laut Carlo Frohnapfel vom Amt für Bauaufsicht, Denkmalschutz und Stadtplanung könnte der Umbau 2015 beginnen. Für das vorläufige Planungskonzept der Stadt gab es jetzt während einer gemeinsamen Sitzung der Ortsbeiräte Vorderer Westen und Mitte viel Beifall. Aber auch Skepsis und neue Wünsche kamen auf den Tisch.

Eines der Hauptprobleme der Planer ist die Barriere der Friedrich-Ebert-Straße, die die knapp eineinhalb Fußballfelder große Grünfläche in zwei Teile schneidet. Man wolle die Freiflächen diesseits und jenseits der Straßenbahnhaltestelle Annastraße so gestalten, dass der Eindruck eines einheitlichen Platzes mit Bäumen, Pergolen und Sitzmöglichkeiten entstehe, sagte Holger Möller vom Planungsbüro BAS. Das Problem: Eine Querung des Haltestellenbereichs ist von den Planern nicht vorgesehen, aus Sicherheitsgründen werde dies auch nicht möglich sein, sagte Frohnapfel. „Die Verknüpfung beider Platzteile bleibt ein frommer Wunsch“, meinte Hans-Hermann Nolte (Grüne) vom Ortsbeirat Vorderer Westen dazu. Die Planer sollen sich nun neue Gedanken machen.

Einhellig sprachen sich die Ortsbeiratsmitglieder für eine Verbesserung der Situation von Fußgängern und Kindern der Grundschule am Königstor im Bereich der Königstorhalle aus. Da müssten die Wegebeziehungen und Querungsmöglichkeiten klarer und sicherer gestaltet werden. Der Grünzug im Bereich des Motzbergs müsse besser beleuchtet und barrierefrei werden, die Fassade der Königstorhalle ansehnlicher gestaltet werden. Begrüßt wurde, dass die Planer neue Bauvorhaben nur in engen Grenzen zulassen wollen. Im Rahmen eines Beteiligungsprojekts des Spielmobils Rote Rübe war deutlich geworden, dass die Spielplätze im Grünzug modernisiert werden müssen, zumal sie von vielen Kitas in dem Quartier genutzt werden.

Für das mit einer halben Million Euro veranschlagte Projekt „Grüne Banane“ hat die Stadt laut Frohnapfel bereits einen Zuschussantrag gestellt. Bestimmte Maßnahmen könnten aus dem Programm Aktive Kernbereiche mit etwa 75 Prozent der Kosten gefördert werden. Für den Planungsaufwand erhalte die Stadt bereits Zuschüsse. (pdi)

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