Sportverein will sein Trainingsangebot und den Stadtteilpark attraktiver machen

Ideen für die Goetheanlage

Vorderer Westen. Der FSV Goetheanlage hat sich für 2014 neue Projekte vorgenommen, um den Verein und auch die „Goethe“ attraktiver zu machen. Daniel Mock und Jannik Trappmann stellten ihre Ideen jetzt dem Ortsbeirat vor.

Geplant ist zum einen, das Trainingsangebot zu erweitern. Künftig soll es neben einem Herren-Basketballteam auch ein Jugendteam sowie ein Fußballteam geben. „Da es im Vorderen Westen keinen Fußballplatz gibt, wollen wir in dieser Sparte mit anderen Vereinen und der Stadt Kassel kooperieren, um Trainingsmöglichkeiten zu finden“, sagte Trappmann.

Schwierig gestalte sich die Planung des Basketballtrainings, da in der Stadt zu wenige Trainingszeiten in den Hallen zur Verfügung stehen. Zurzeit trainiert das Herrenteam an verschiedenen Standorten. Kämen weitere Mannschaften hinzu, würde sich das Problem verstärken. Auch hier will man Gespräche führen, unter anderem mit dem Sportamt der Stadt.

Weitere Punkte auf der Agenda betreffen die Goetheanlage. Vorgesehen ist, dort ein Volleyballfeld anzulegen, den Kinderspielplatz zu renovieren und neue Spielgeräte anzuschaffen. „Gern würden wir hier einiges mit den Kindern gestalten, die dort spielen“, sagte Mock. Zu diesen Punkten will man auch mit dem Umwelt- und Gartenamt sprechen, was dort möglich ist.

Trappmann und Mock regten an, am Spielplatz wie auch am Basketballfeld Boxen aufzustellen, in denen zum Beispiel Sandspielzeug und Bälle gelagert werden könnten. „Diese sollen mit einem Zahlenschloss zugänglich sein, sodass nur diejenigen Zugriff haben, die dort regelmäßig spielen und trainieren, zum Beispiel der Verein und der Kindergarten“, erklärte Trappmann. Generell will der FSV Goetheanlage seine Jugendarbeit ausweiten. Dafür soll ein Jugendteam aufgebaut werden: „Wir wollen mehr junge Leute gewinnen, Sport zu machen“, sagte Mock. Ansporn dafür sollen künftig mehr Jugendturniere in der Goetheanlage sein. Der Ortsbeirat begrüßte die Ideen und sagte seine Unterstützung zu. Laut Ortsvorsteher Steffen Müller will man helfen, wo es möglich ist. Aus ihren Dispositionsmitteln stellten die Kommunalpolitiker dem Verein 500 Euro zur Verfügung. Weitere 500 Euro gehen an die Kirchengemeinde Friedenskirche für das neue Bürgerzentrum.

Von Helga Kristina Kothe

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