Stadtbüro Friedrich-Ebert-Straße: Impulse fürs Quartier

Jens Franken und Simone Mäckler sind als Ansprechpartner da: Im Stadtbüro Friedrich-Ebert-Straße laufen alle Baustelleninformationen zusammen. Fotos: Hein

Mitte/Vorderer Westen. „Schön wird’s“ steht auf der Postkarte mit den bunten Symbolen, einem Bauhelm, einem gestreiften Leitkegel und einer Wolke. Gemeint ist der Ausbau der Friedrich-Ebert-Straße zum Boulevard. Seit März 2013 wird gebuddelt, werden sämtliche Leitungen erneuert und ausgetauscht.

Vor wenigen Wochen war eine wichtige Etappe und ein Wendepunkt erreicht: Die Arbeiten wurden von der Nord- auf die Südseite der Straße verlegt.

Jetzt hat die dritte und letzte der drei Jahre dauernden Baustelle begonnen. Sie endet mit dem Jahr 2015. Die Straße ist jetzt für die Zeit der Erdarbeiten stadteinwärts für den Autoverkehr gesperrt.

Damit bis zum „schönen“ Endergebnis in einem Jahr auch alle Beteiligten, Anwohner, Geschäftsleute vor allem aber die Kundschaft der Friedrich-Ebert-Straße bei möglichst guter Laune durchhalten, gibt es das Stadtbüro. Von Beginn der Bauarbeiten an hat es seine Zelte im Haus Nummer 32 aufgeschlagen. Klaus Schaake, Simone Mäckler und Jens Franken sind vor Ort, um mit den Bürgern „Impulse zu entwickeln, die unser Quartier voranbringen“, wie es in einem Flyer heißt, in dem sich die Geschäfte an der Ebert-Straße vorstellen. Zu dem Angebot zählen neben einem Stammtisch auch die sogenannten Baustellen-Spaziergänge, die nach Auskunft des Stadtbüro-Teams sehr gut angenommen werden.

Bäume, Parkplätze

Ansprechend: Das neueste Plakat des Stadtbüros hängt inzwischen in den Geschäften der Friedrich-Ebert-Straße aus.

Die drei vom Stadtbüro haben verstärkt die Einzelhändler im Auge, um mit ihnen gemeinsam den Standort zu stärken und Leerstand vorzubeugen. Sie appellieren an die Kunden: Kommt in die Friedrich-Ebert-Straße, es gibt nicht nur eine große Einzelhandelsvielfalt, sondern auch Parkplätze. Raumplaner Franken: „Wir haben hier trotz Baustelle eine hohe Aufenthaltsqualität.“ Später werden noch 70 Bäume gepflanzt, um der Straße den Charakter einer Allee zu geben. Mit Publikationen wie Plakaten, Flyern und einer Quartierszeitung werden die Bürger informiert.

Grundsätzlich stellt die Architektin und Mediatorin Mäckler einen positiven Impuls fest, den die mit 2,2 Millionen Euro veranschlagte Sanierung ausgelöst hat. „Viele Eigentümer sagten sich: Die Straße wird neu gemacht, jetzt kann ich auch mein Haus sanieren.“ Das Ergebnis: Folgeinvestitionen. Die Gemeinschaftsaktion zur Quartiersentwicklung wird durch das Bund-Länder-Programm „Aktive Kernbereiche in Hessen“ gefördert.

Weitere Informationen gibt es hier.

Von Christina Hein

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