Für Außenanlagen erst 2017 Geld

Hof der Albert-Schweitzer-Schule bleibt Baustelle

Schönere Pausen mit Blumenbracht: Elif (links vorn) und Antonia (rechts) aus der Klasse 5B halten einen der Blumenkästen, die sie künftig auf der Terrasse der Mensa (im Hintergrund rechts) gießen werden. Fotos: Dilling

Vorderer Westen. Nach der Sanierung ist vor der Sanierung: Bis Jahresende soll die Albert-Schweitzer-Schule fertig renoviert sein und die durch Baustellen bedingte Wanderschaft von Schülern in Ausweich-Räume beendet sein. Doch das um die Schulgebäude herum weit verstreute Schulhofgelände muss auf eine Neugestaltung warten:

Wegen des klammen Stadtsäckels wird sie erst ab 2017 in Angriff genommen. Das teilte Pressesprecher Ingo Happel-Emrich auf Anfrage mit.

Die Schulhofsanierung ist laut Stadt mit 135 000 Euro veranschlagt. Ab Oktober werde lediglich die marode Hintertreppe des Hauptgebäudes – ein wichtiger Zugang zum Schulhof und zur Mensa – sowie die von Baustellenfahrzeugen arg ramponierten Freiflächen in Ordnung gebracht, sagte Happel-Emrich. Dafür stünden 60 000 Euro im Haushalt zur Verfügung.

Bis zur endgültigen Sanierung versucht die Schulgemeinde mit großem Engagement den Schulhof selbst in Schuss zu bringen. Ein Meilenstein war dabei ein von der Schülervertretung initiiertes Projekt, das nun vom Kinderhilfswerk und dem Unternehmen Lightcycle mit 5000 Euro prämiert wurde: Schüler, Lehrer und Eltern haben die Terrasse der Mensa mit Blumenkästen verschönert, Gestrüpp zurückgeschnitten, Sonnensegel angebracht und auf einem anderen Teil des Schulhofs ein großes Holzpodest als Sitzgelegenheit für die Pausen im Freien geschreinert. Väter wie der Gartenbauer Manfred Ullrich haben beraten und mit angepackt.

Dr. Jürgen Truß, stellvertretender Vorsitzender des ASS-Fördervereins, hofft, dass die Stadt das Engagement der Schulgemeinde honoriert und diese bei weiteren Arbeiten unterstützt. Es gebe weitere Bereiche des Schulhofs, auf denen dringend etwas passieren müsse, sagt Schulleiter Stefan Alsenz. Dazu zählen unbefestigte Flächen, die sich bei Regen in Matschecken verwandeln, oder der Bereich, der frei wird, sobald die Stadt die als Ausweichquartier aufgestellten Container samt Fundamenten wieder abbaut. Auch die Gestaltung der Freifläche am künftigen Lehrerhaus steht auf dem Wunschzettel der Schule. Weiterhin müsse die Beleuchtung ergänzt werden. „Jeder Quadratmeter, den wir für den Schulhof nutzbar machen, ist wertvoll“, erklärt Alsenz. Schließlich sei dieser bereits wegen des Baus des Schülerforschungszentrums geschrumpft. (pdi)

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