Wiedereröffnung spätestens im Januar

Beliebte Bar auf der Friedrich-Ebert-Straße macht zu: Neuer Betreiber

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„Marco’s Bar“ macht zu: das beliebte Lokal wird umgestaltet. Dafür soll etwas Neues kommen. 

„Marco’s Bar“ macht zu: das beliebte Lokal wird umgestaltet. Dafür soll etwas Neues kommen. 

Kassel – Arrivederci, „Marco’s Bar“: Das beliebte Italo-Lokal an der Friedrich-Ebert-Straße nahe dem Bebelplatz bekommt eine neue Geschichte, die nicht mehr mit dem Namen seines 2018 verstorbenen Gründers Toni Nadalet verbunden sein wird. Seit Anfang November ist die Bar schon geschlossen und wird ab der kommenden Woche umgestaltet. Rund um den Jahreswechsel soll nach Angaben der neuen Betreiber das „Solo“ eröffnen – ebenfalls italienisch, mit original neapolitanischer Pizza sowie vielen vegetarisch-veganen Angeboten auf der Karte.

Kassel: Bekannte Gesichter 

Hinter dem neuen Konzept stehen ebenfalls bekannte Gesichter aus Kassels italienischer Gastronomie: Gianluca Luciano und Kabir Bonyadi betreiben bereits das Ristorante „Da Vinci“ an der Germaniastraße. Die Gelegenheit, den zweiten Standort zu übernehmen, ergab sich, weil der bisherige Inhaber Marco Nadalet nicht länger zwischen Kassel und seinem Wohnort Bad Hersfeld pendeln will.

Gianluca LucianoGastronom

Nach dem Tod seines Vaters hatte sich Marco Nadalet spontan entschlossen, die Kasseler Bar, die auch nach ihm benannt ist, als Betreiber weiterzuführen.

Kassel: „Edel, modern, aber dennoch locker“

Das Nachfolge-Lokal „Solo“ wird laut Gianluca Luciano regionale Bio-Zutaten mit italienischer Kulinarik verbinden. Das werde sich auch an der neuen Einrichtung widerspiegeln mit Holz aus dem Habichtswald und Textil-Details der Manufaktur Soki aus dem Kasseler Westen. Insgesamt solle die Atmosphäre „edel, modern, aber dennoch locker“ werden, sagt Luciano.

Was die angepeilten Preise betrifft: Da solle es eher „bezahlbar“ als edel zugehen auf der Karte. Die werde zum überwiegenden Teil aus vegetarischen Gerichten und auch veganen Optionen bestehen, ein Angebot von Fisch- und Biofleischgerichten werde es aber auch geben.

Hier geht’s auch künftig italienisch zu: Schon seit Monatsbeginn ist das Lokal an der Friedrich-Ebert-Straße 118 geschlossen. Das neue Betreiberteam will in den nächsten Tagen mit der Umgestaltung beginnen.

In den Vordergrund wollen die künftigen „Solo“-Betreiber die italienischen Klassiker stellen. Neben Pasta soll das neue Lokal vor allem durch seine Pizza von sich reden machen. Dafür haben Luciano und sein Team beste Voraussetzungen: Mit der Eröffnung ihres „Da Vinci“ Anfang dieses Jahres haben sie sich Pizza-Kompetenz aus Neapel ins Haus geholt und sich von Trainern der Traditions-Gilde „Associazione Pizzaiuoli Napoletani“ schulen lassen, wie das weltweite Leibgericht an seinem Ursprungsort gebacken wird – streng vorgeschriebene Qualitäts-Zutaten inklusive. Diese Pizzen soll es nicht nur in dem Lokal mit 42 Plätzen, sondern auch im Außer-Haus-Geschäft geben.

In einem offenen Ofenbereich werde man die Pizzabäcker bei der Arbeit beobachten können, kündigt Gianluca Luciano an. Vielleicht klappe die Neueröffnung noch Ende Dezember, spätestens im Januar aber solle das „Solo“ seine Türen öffnen. Archivfoto: Andreas Fischer

VON AXEL SCHWARZ

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