Sperrung an der Huttenstraße: Kran blockiert neun Parkplätze

Entlang des Eckhauses Wilhelmshöher Allee 162 ist die Huttenstraße bis zur Hälfte gesperrt. Auf der Fläche befindet sich eine private Baustelle. Foto:  Hein

Vorderer Westen. Anwohner auf der Suche nach einem Parkplatz und Fußgänger ärgern sich: Die Huttenstraße ist im Eingangsbereich zur Wilhelmshöher Allee bis zur Fahrbahnmitte ebenso wie der Bürgersteig in diesem Bereich gesperrt.

Nach Auskunft von Heiko Lehmkuhl vom Straßenverkehrsamt ist die Sperrung seit Sommer 2011 beantragt. Auf der gegenüberliegenden Seite ist ein absolutes Halteverbot ausgeschildert.

Insgesamt fallen laut Lehmkuhl neun Parkplätze weg. Der Grund: Das Eckhaus Wilhelmshöher Allee 162 wird saniert und das Dachgeschoss ausgebaut. Deshalb ist auf der Huttenstraße eine Baustelle eingerichtet. Dort stehen wechselnd die Fahrzeuge der jeweiligen Handwerker, Baumaterialien und ein Dixi-Klo. Vor allem aber thront dort ein über 50 Meter hoher Kran für die Arbeiten im Dachbereich. Der Bauherr, der Hauseigentümer aus Hamburg, hat für die Baustelle eine Sondernutzungserlaubnis erwirkt, erklärt Heinz Spangenberg, der Leiter des städtischen Planungsamts. Er zahle dafür eine Gebühr im vierstelligen Bereich an die Stadt.

Damit, dass sich die Baustelle über einen so langen Zeitraum erstreckt, hatte aber keiner gerechnet. Bei der Sanierung war der Bauherr auf eine böse Überraschung gestoßen: Das gesamte Gebäude war von echtem Hausschwamm befallen. Den zu behandeln hatte Vorrang vor allen Arbeiten und nahm Zeit und Geld in Anspruch. Inzwischen sei der Hausschwamm „ordnungsgemäß“ entfernt worden, sagt Spangenberg. Die Arbeiten gingen weiter. Aufgrund der unvorhergesehenen Verzögerung sei die Absperrung für die Baustelle für weitere Monate genehmigt worden, sagt Spangenberg. Verkehrlich stelle die Baustelle kein Problem dar, sagt Manfred Niepel vom Straßenverkehrsamt. Der Kran habe woanders keinen Platz, weshalb die Sperrung unverzichtbar sei. (chr)

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