Planungen für das Areal „Grüne Banane“ laufen auf Hochtouren – 2015 soll es losgehen

Der Motzberg soll schöner werden

Carlo Frohnapfel

Vorderer Westen/Mitte. Ein Schmuckstück für den Stadtteil, ein Bereich mit neuer Wohn- und Lebensqualität für die Bewohner soll die so genannte Grüne Banane werden. Das Grundstück zwischen Albert-Schweitzer-Schule im Norden und Königstor im Süden heißt so wegen seiner charakteristischen Form. Die Stadt plant den Umbau ab 2015 für rund eine halbe Million Euro, derzeit laufen die Planungen.

Die noch nicht endgültig sind, wie Holger Möller und Stefan Vorwerk vom Planungsbüro BAS ausdrücklich betonen. Mit Carlo Frohnapfel vom Amt für Bauaufsicht, Denkmalschutz und Stadtplanung stellten sie die Entwürfe den Ortsbeiräten Vorderer Westen und Mitte während einer gemeinsamen Sitzung vor.

Das senkrecht zur Friedrich-Ebert-Straße verlaufende Areal soll mit seinen vielen Bäumen als zentrale grüne Achse erhalten bleiben, die Gestaltung von Wegen, Flächen und Beleuchtung werde einheitlich sein, die Parkplätze werden neu angeordnet.

Barrierefreie Wege

Nördlich der Friedrich-Ebert-Straße sind durchgängige, barrierefreie Wegverbindungen geplant, im Bereich der Friedrich-Ebert-Straße ein Platz, etwa für Märkte oder andere kleine Veranstaltungen.

Im Bereich der Westendstraße soll neu gebaut werden, außerdem soll eine direkte Wegverbindung von der Königstorschule zum Motzberg geschaffen werden. Ein Standort für neue Häuser könnte auch der westliche Teil im Bereich der Königstorschule sein.

Ein wichtiger Punkt für die Ortsbeiräte ist der Motzberg mit der Sporthalle Königstor. Hier soll ein einladender Treffpunkt entstehen, der Spielplatz verschönert, Kinder und Jugendliche über Beteiligungsprojekte eingebunden werden. Auch eine „Chillecke“ wünschen sich die jungen Leute.

Das gesamte Umfeld und die Hallenfassade sollen aufgewertet werden. Der Bereich hinter der Halle, der „Angstraum“, wo manche Passanten sich unbehaglich fühlen, muss aufgelöst werden, sagten die Planer.

Mit der Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft Hessen (GWH), Eigentümerin einiger Flächen, werde man, etwa bei einem Flächentausch, kooperieren, hieß es.

Dem Vorhaben der Stadt, in dem beliebten Gebiet zu bauen, also „nachzuverdichten“, stehen die Ortsbeiräte skeptisch gegenüber. Ihre Befürchtung: Das Stadtbild, die vorhandene Architektur werden gestört. Darum fordern sie Auflagen. Carlo Frohnapfel erklärte, man werde nicht zu dicht bauen. Eine weitere Forderung sind alternative, etwa generationenübergreifende Wohnformen. Archivfoto: Socher/nh

Von Sabine Oschmann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.