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Restaurant Eno mit Prädikat und kreativer Verstärkung

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Von: Axel Schwarz

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Gecheckt: Die „Eno“-Köche Sascha Köhler (v. links) und Daniel Grochowski mit Inhaber Gianluca Magnesa.
Gecheckt: Die „Eno“-Köche Sascha Köhler (v. links) und Daniel Grochowski mit Inhaber Gianluca Magnesa. © Axel Schwarz

Vom Gourmet-Magazin „Der Feinschmecker“ wird das Kasseler Restaurant Eno zu den „besten Restaurants für jeden Tag“ gerechnet - als eines von zweien in Nordhessen.

Kassel – Über eine fachkundige Empfehlung vom „Feinschmecker“ freuen sich Gianluca Magnesa und sein Team des Restaurants Eno am Goethestern: In dem aktuellen Führer „Die besten Restaurants für jeden Tag 2022/23“, der dem Oktoberheft des Genussmagazins beiliegt, ist das Eno unter 500 deutschlandweiten Empfehlungen gelistet – als eines von nur zwei Restaurants in Nordhessen, neben dem „Strandhaus Nr. 12“ am Edersee.

Mit dieser Bewertungskategorie will der „Feinschmecker“ preisgünstige, aber qualitätvolle Alternativen zu den renommierten Gourmetrestaurants in den Blickpunkt rücken. Die genannten Lokale würden von anonymen und unabhängigen Testern empfohlen, betont die Redaktion des Magazins.

„Eno“-Inhaber Gianluca Magnesa ist über die Empfehlung ebenso überrascht wie erfreut: „Seit wir 2019 eröffnet haben, konnten wir uns in der Coronazeit nie richtig beweisen. Wir wussten nichts davon, dass Tester bei uns waren.“ Und die kamen offenbar zur rechten Zeit, denn vor ein paar Monaten hat das Restaurant seine Küchencrew kreativ verstärkt.

Mit Daniel Grochowsi bildet Sascha Köhler neuerdings das Küchenchef-Duo. Der 32-Jährige stammt aus dem Schwalm-Eder-Kreis, wohin es ihn nach Lehr- und Wanderjahren in der Branche wieder heimwärts gezogen hat.

Köhlers Stationen können sich sehen lassen. In Berlin hat er in Marco Müllers Drei-Sterne-Restaurant „Rutz“ gekocht – bei den „Feinschmecker“-Gastro-Awards 2022 übrigens „Restaurant des Jahres“ – sowie im ebenfalls sternegekrönten „Bandol sur Mer“ in der Hauptstadt.

„Das ist eine ganz andere Handschrift, die man jetzt hier auch spürt“, sagt Gianluca Magnesa. Das „Eno“ sei zu einem neuen Stil gekommen, sei nicht mehr so klassisch mediterran ausgerichtet wie früher. Teure Tagesfisch-Menüs seien seltener geworden, geboten werde mehr Vegetarisches und Regionales. Zum Beispiel gehöre die Gärtnerei Fuldaaue zum Lieferantenkreis, das Sauerteigbrot werde neuerdings selbst gebacken.

Fokussiert und zeitgemäß kommt die aktuelle Karte des Eno daher, mit allerlei kreativen Tellern in Tapas-Manier und je einem Hauptgang in Fisch- oder Fleischvariante. Dazu eine vielfältige und exzellente Weinauswahl, die dem Namen des Restaurants würdig ist. Die Empfehlung des „Feinschmecker“-Magazins nimmt das Eno-Team als Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein.

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