Vorderer Westen

GWH will an der Westendstraße ein modernes Hochhaus bauen

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Preisgekrönter Entwurf der Roller Architekten: Die Architektenvorschläge sind im Stadtbüro, Friedrich-Ebert-Straße 32-34, bis 20. Mai (Mo. und Do. 9 bis 13 Uhr sowie Di. und Mi. 15 bis 19 Uhr) zu besichtigen.

Vorderer Westen. In der Westendstraße im Vorderen Westen soll voraussichtlich ab Ende nächsten Jahres ein elfgeschossiges Hochhaus mit Eigentumswohnungen entstehen. Investor ist die GWH Wohnungsgesellschaft.

Entsprechende Pläne wurden gestern im Stadtbüro an der Friedrich-Ebert-Straße vorgestellt. Dabei sprach Stadtrat Christof Nolda von einem architektonischen Statement an dieser Stelle. Das Hochhaus soll auf einem Grundstück der GWH zwischen der Königstorhalle und einem fünfgeschossigen GWH-Mehrfamilienhaus entstehen.

Dieser Bereich sei besonders geeignet, um in diesem Umfeld verträglich barrierefreie Wohnungen zu bauen, sagte Nolda. Die Stadt habe deshalb angeregt, mittels eines Auswahlverfahrens die Entscheidung für einen geeigneten Entwurf zu treffen. Aus insgesamt fünf sehr guten Vorschlägen habe das Preisgericht, dem Vertreter der Stadt, der GWH und des Ortsbeirats Vorderer Westen angehörten, den Entwurf der Roller Architekten aus Kassel ausgewählt. Auf dem zweiten Platz folgt ein Entwurf des Kasseler Architekten Clemens Kober.

Auf diesem bedeutsamen Grundstück setze man ein Signal, das nicht dem klassischen Architekturstandard entspricht, sagte GWH-Bestandsleiter Christian Wedler. Man verstehe den transparenten Bau mit seinen Rundungen als eine Hommage an die 50er-Jahre. Zudem haben die Architekten das asymmetrische Gebäude aus der Flucht der Westendstraße gedreht. So entstehe ein kleiner Platz, der sich zur angrenzenden Grünfläche öffnet, die zur „Grünen Banane“, einer Freifläche zwischen Albert-Schweitzer-Schule, Königstorschule und Luisenplatz, gehört. Das Niveau des Eingangs werde etwas angehoben, die Einfahrt zur Tiefgarage liege ebenerdig.

Wie viele Wohnungen auf rund 2400 Quadratmetern Fläche entstehen, stehe laut Wedler noch nicht fest. Über den Daumen rechne man mit einer Investitionssumme von 2500 Euro pro Quadratmeter, das wären dann sechs Mio. Euro.

Kartenansicht: Der geplante Neubau

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