Vorfreude auf die documenta beim Neujahrsempfang der Stadt

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Kassel. Die Vorfreude auf die documenta hat den Neujahrsempfang der Stadt Kassel im Rathaus geprägt. Vor mehr als 1000 Besuchern erinnerte Oberbürgermeister Bertram Hilgen an die vielen positiven Nachrichten des vergangenen Jahres.

Bilder des Empfangs

Neujahrsempfang der Stadt Kassel

Dokumentation

Die Rede von OB Bertram Hilgen

Kassel habe sich selbst und alle anderen überrascht. Hilgen zitierte einige Überschriften, die entstanden, nachdem Kassel von der Wirtschaftswoche als dynamischste Stadt Deutschlands gekürt und gleichzeitig in Punkto Lebensqualität nach Freiburg und Münster überraschend auf Platz drei gelandet war.

„Ab nach Kassel: zum Arbeiten, zum Leben, zum Wohlfühlen“, schrieb zum Beispiel der Tagesspiegel. Und die Wirtschaftswoche titelte: „Von Kassel siegen lernen“.

Wenn am 9. Juni die documenta beginne, werde Kassel ein guter Gastgeber für die Besucher aus aller Welt sein. documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev habe eine sehr lebendige Kunstausstellung angekündigt, in der die Geschichte Kassels mit ihren Brüchen eine wichtige Rolle spielen werde.

Als besondere Gäste des Neujahrsempfangs begrüßte Hilgen die Eltern Halit Yozgats, der am 6. April 2006 vermutlich von Mitgliedern der Zwickauer Neonazi-Zelle NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) ermordet wurde. „Halit war einer unserer Mitbürger“, sagte der Oberbürgermeister. Er erinnerte an die Menschenkette am dritten Adventsamstag durch die Innenstadt. Sie habe demonstriert, dass Kassel eine weltoffene Stadt ist. (tos/mcj)

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