Sequatec: Insolvenzverwalter verhandelt

VW-Zulieferer mit ungewisser Zukunft

Sequatec in Bad Emstal

Bad Emstal / Baunatal. Noch ist völlig unklar, wie es mit der Firma Sequatec aus Bad Emstal weitergeht. Der langjährige Lieferant der VW AG befand sich seit Anfang Juni in Kurzarbeit und musste am 23. September Insolvenz anmelden.

Seitdem prüft der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Franz-Ludwig Danko von der Kanzlei Kübler aus Kassel die Aussichten, das Unternehmen zu sanieren und fortzuführen. Dies sagt dessen Pressesprecher Sebastian Glaser.

Die Löhne und Gehälter der 120 Mitarbeiter seien bis Ende November gesichert. Im Sommer, mit Beginn der Kurzarbeit, hatte es noch 160 Arbeitsplätze bei Sequatec gegeben. Die Firma stellte Getriebekomponenten her. Annähernd die komplette Produktion ging an VW, vorrangig in das Werk Baunatal, um dort zum Beispiel im modernen Doppelkupplungs-Getriebe verbaut zu werden.

Ende Mai hatte VW den Vertrag mit dem Zulieferer gekündigt. Sequatec stellte die Produktion schließlich ein. Laut Insolvenzverwalter wird derzeit mit VW über eine mögliche Wiederaufnahme der Zusammenarbeit verhandelt. Die Anlagen in Bad Emstal wurden instand gehalten, die Produktion könne kurzfristig wieder angefahren werden. Auch werde derzeit ein möglicher Verkauf von Sequatec geprüft. (mic)

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